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klumme Worte

Samstag, 17. November 2007

Kommentare auf Indymedia

Der Grund, weshalb ich mich gekonnt von jeglichen Aktivitäten mit Presse und Film fern halte ist, dass ich meine Neven schlicht und einfach nicht permanent mit wirklich dummen und unreflektieren Kommentaren unnötig strapazieren will. Zwar werden mir Neven aus Stahl nachgesagt, aber bei solchen Griffen ins Klo werd ich zum wilden Tier:

Eine kleine Auswahl von Kommentaren zu einem heute veröffentlichten Artikel auf Indymedia:

Die meisten Intersexen im deutschen Spreachraum sind ganz schön wahnsinning.......
oder
also ich find chicks with dicks geil :-)

Genauso, wie es körperliche Intersexualität gibt, ist die Seele noch komplexer. Was die Religionen und besonders das Christentum diesen Menschen sprich homosexuellen und lespischen Menschen antat und antut, macht mich wütend.

Quelle:
http://de.indymedia.org/2007/11/199653.shtml
http://ch.indymedia.org/de/2007/11/54474.shtml

Hm ja, drei Kommentare und einer hohler als der andere. Sorry, aber ich könnte das meinen Nerven nicht zu muten und Hut ab vor jenen, die sich jeden Tag aufraffen und sich mit solchen geistigen Ergüssen auseinander setzen.

Freitag, 23. Februar 2007

Freakshow

Heute hat sie mich wieder einmal überkommen. Eine tiefe Traurigkeit, die eine nicht zu füllende Leere in mir zurück lässt. Ich bin ein Freak und zwar so ein großer, dass ich mit mir alleine schon eine finanziell rentable Freakshow mit Zirkuszelt auf die Beine stellen könnte. Wenn man mich bei meiner täglichen Selbstsabotage beobachtet, die mit dem Aufstehen beginnt und mit dem zu Bett gehen endet, hat man innerhalb eines Tages so viel Chaos gesehen, wie andere Menschen im Laufe ihrers ganzen Lebens fabrizieren. Eigentlich sollte ich dafür von der Republik Österreich das goldene Ehrenkreuz für Verdienste für die Republik verliehen bekommen, denn ich schaffe es immer noch mit selbst zu ertragen und gefährde bei so viel Selbstsabotage noch immer keine fremden Menschenleben. Wenn das nicht eine Leistung ist?
In den letzten drei Tagen hat meine Freakigkeit aber furchteinflößende Ausmaße angenommen. Ich mache mir schon sorgen um mich selbst, ich, die sich ja noch immer selbst erträgt sorgt sich um sich selbst? Kann das überhaupt noch möglich sein? Angefangen hat alles mit dieser dummen Arbeit und einem dummen Fehler, dem ein dummes Überspeicher der Arbeit folgte. Mittlerweile ist zwar wieder alles im Lot, aber ich habe mich noch immer nicht von diesem Shock erholt. Sind nervöse Zuckungen, die durch den ganzen Körper wandern in der mediznischen Fachliteratur verzeichnet? Ich würde nämlich gerne wissen, was ich in so einem Fall tun könnte, denn das ist selbst mir zu freakig, vor allem löst es unter meinen Mitmenschen Panik aus und das schmälert natürlich meine Chancen auf das goldene Verdienstkreuz der Republik Österreich.
Jetzt werde ich mich auf jeden Fall abreagieren. Vielleicht lassen dann auchmeine nervösen Zuckungen wieder nach. Wäre wünschenswert, denn ich sehe aus wie "The Evilone". Wer das ist, werde ich aber nicht mehr erörtern, schließlich bin ich ein Freak und Freaks müssen sich nicht rechtfertigen. Freaks müssen einfach nur sein.

Mittwoch, 7. Juni 2006

potenzierte blödheit zum quadrat und hochgenommen

Albert Einstein soll mal gesagt haben: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

Recht hat er!

Sonntag, 14. Mai 2006

Hinausgeschrien

Interlife muss was los werden:

Ich bin keine Frau!
Ich bin kein Mann!
Und Transgender erst recht nicht!
Ich bin gar keine Schublade!
Ich bin einfach ich: Ein kleiner Zwitter der sich weigert normiert zu werden. Ich bin einfach MENSCH!

Nicht weiblich, nicht männlich, nicht trans, nicht homo, nein, rein gar nichts ich bin alles und nichts. Ich bin dazwischen, darüber, darunter und daneben.
Ich bin einfach nur ein Mensch.
Und ein stolzer Zwitter, der sich nicht mehr normieren und schubladisieren lässt. Es sei denn ich tu das selber!

Ende der Ansage.
Sie entschuldigen, das musste jetzt sein.

Montag, 1. Mai 2006

...

Im Grunde meines Herzens bin ich oberflächlich!

Mittwoch, 26. April 2006

Dynamik des Fallenlassens

Die Dynamik des Bloggens ist für jemanden, der seine Anonymität wahren will ein regelrechter Drahtseilakt.
Ständig verfolgen einen paranoide Fantasien, in denen man sich vorstellt enttarnt zu werden und die Welt über einem zusammenbricht. Es ist ein permanentes aus dem Fenster des 10 Stockes lehnen mit der der ständigen Gefahr jeden Moment in die Tiefe zu stürzen.
Aber vielleicht liegt das auch weniger am Bloggen, sondern viel mehr daran, dass die jahrelang antrainirte Angewohnheit, des sich Versteckens nie ganz abgebaut werden kann. Ja, diese Angewohnheit scheint nichts psychisches sondern genetsich veranlagt zu sein und so wird auch von Zeit zu Zeit das Bloggen zu einer selbst verschuldeten Paranoidität, die früher oder später nur mit dem Sturz ins Bodenlose enden kann.
Aber wer weiß, vielleicht ist dieser Sturz ein Hochgefühl. Ein Ausstoß von Adrenalin, dessen Ende nicht voraussehbar ist.
Wir werden sehen.

Samstag, 31. Dezember 2005

...

verständnisslosigkeit.
rücksichtslosigkeit.
arroganz.
misantropie
es wäre sinnlos sich selbst etwas vorzumachen.
sich selbst zu belügen ist nur mittel zum zweck um sich selbst zu beruhigen.
"ich bin ok, ich bin gut"
doch sehen wir den tatsachen ins auge:
es ist nichts anderes als seelische hurrerei für die befriedigung des eigenen gewissens.

Freitag, 30. Dezember 2005

...

Wenn ich davon schreibe, wie leer ich mich fühle, so hat das nur den einen Zweck, dass es morgen schon wieder ganz anders ist.
Diese ständige Selbstbemitleidung meiner geschätzen Person geht mir verdammt auf meinen nicht mehr vorhandenen Sack!

Ich bin uferlos, weiß nicht was ich will. Unterdrückter Selbsthass bricht von Zeit zu Zeit aus mir hervor und überrollt mich, erwischt mich frontal und wirft mich in eine dunkle Ecke aus der ich nicht mehr herausfinde.

Ich schiebe all meine Probleme auf meine Intersexualität, wobei Intersexualität schon lange nichts Greifbares mehr ist. Zu abstrakt und überladen ist dieser Begriff mittlerweile. Er ist von keiner Bedeutung und in diesem Zustand nicht existent.

Der Drang sich selbst zu verletzen ist stark, doch es ist ein viel größerer Schmerz diesem Drang nicht nachzugeben. Es drückt auf die Brust - schnürt mir dir Kehle zu, jeder Atemzug bedeutet Schmerz. Ein Stich in mein kaltes Herz.

Das Ende dieser Vorstellung wird ungeahnte Ausmaße annehmen. Es ist wie ein Daumenkino: Ruckelnd und unregelmäßig schwingt sich der Protagonist von Seite zu Seite um am Schluss enttäuscht zu werden. Die letzte Seite ist abgerissen. Das Ende ist etwas bodenloses. Ein Ende das keiner erwartet hat und doch niemanden überrascht, denn wie wäre diese Unvollständikeit auch für Überraschungen bereit?

Mein Kopf - er platzt - Druck ohne Ende. Hirn an der Wand. Ein Bild von Hirn tapeziert meine Wand. Ich kann angeben damit. Hirn hat bei mir tapeziert. Wer kann das schon von sich sagen?
Dann wieder der Stich in die Kälte und trotz allem ist mir warm dabei. Blutes Wärme.
Eine innere Blutung die nicht tödlich Enden will.

Samstag, 10. Dezember 2005

Also sprach Interlife!

Ich bin eine optische Täuschung in diesem bipolaren Geschlechtersystem.

Living Intersex?!

Zwischen weiblich und männlich liegt die Unendlichkeit!

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