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    <title>Living Intersex?! (Zwischen weiblich und männlich liegt die Unendlichkeit!) : Rubrik:Bla</title>
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    <description>Zwischen weiblich und männlich liegt die Unendlichkeit!</description>
    <dc:publisher>interlife</dc:publisher>
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    <dc:date>2007-05-28T11:40:22Z</dc:date>
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    <title>Living Intersex?!</title>
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    <title>Yea! I&apos;m a looser baby, so why don&apos;t you kill me?</title>
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    <description>singt Herr Beck und ich find das Lied eigentlich sehr erheiternd und so gar nicht dramatisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich eigentlich keine Tränen mehr oder mit was lässt sich meine Emotionslosigkeit erklären?&lt;br /&gt;
Heute ist etwas wirklich schlimmes passiert (keine Panik - es leben noch alle) und eigentlich habe ich früher in so einer Situation unkontrlliert zu schluchzen begonnen. Doch nun sitz ich hier, bin bis auf ein bisschen Frust total cool und genieße die Sonne. Entweder bin ich mittlerweile einfach komplett wahnsinnig oder aber meine extreme Weinerlichkeit war auf die Hormone zurückzuführen. &lt;br /&gt;
Vielleicht kommt aber auch noch erst alles hoch und raste dann so aus, dass ich in die Geschlossene eingeliefert werden. Naja, es geht mir gut (obwohl ich am Boden zerstört sein müsste). Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nun einfach Gewissheit habe und diese innere Anspannung des ewigen Wartens von mir abgefallen ist. &lt;br /&gt;
Hoffentlich bleibt es so. Ich will nicht wieder eine eine Lethargie verfallen.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://livingintersex.twoday.net/topics/Bla&quot;&gt;Bla&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 interlife</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-23T14:28:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Flaute</title>
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    <description>Vielleicht ist&apos;s ja schon jemandem aufgefallen, aber ich hab schon seit Langem nichts interessantes mehr zu erzählen. &lt;br /&gt;
Woran liegt dass denn nur? Wenn ich mal einen Beitrag Blogge, verarbeite ich meinen Frust in teatralischen Worten, die natürlich kein Schwein nachvollziehen kann. Von einer Interpretation ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in meinem Leben zur Zeit einfach nichts zu berichten, was von Bedeutung wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intersexualität ist das normalste von der Welt. &lt;br /&gt;
Mein Testosteronspiegel ist normal. &lt;br /&gt;
Das Studium hat mich voll und ganz im Griff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja: Ich hatte die letzten Tage eine echt teuflische Grippe, sahs Freitags total dicht in einem Seminar über Kinder und Jugendliteratur (wer konnte schon ahnen, dass der Prosecco vom Vormittag, der 1/4 Liter Rotwein vom Mittagessen, der Amaretto und diese Eumed-Schmerztablette gegen meine fürchterlichen Kopfschmerzen im Mix mich zu einem ungehalteten Flegel mutieren lassen?). Naja, der Professor war scheinbar amüsiert. Mir ist das ganze noch immer so peinlich, dass es mir die Schamesröte ins Gesicht treibt, wenn ich nur an seinen Namen denke! Ich weggedröhnt (zur Verteidigung: ich war nicht die einzige!), soll eine Liste für die zu haltenden Vorträge erstellen. Ich wusste doch nicht mal mehr wie ich hieß!&lt;br /&gt;
Naja, wird er mir schon nicht krumm nehmen... Ich ziehe Peinlichkeiten einfach wie die Scheiße Fliegen an. Daran wird sich wohl nie etwas ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und nun noch eine Ankündigung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen zwischen 15 und 16 Uhr ist Alex in Connected auf FM4 zu hören. Wer mitdiskutieren will, kann das gerne tun. Nähere Infos gibt es hier: &lt;a href=&quot;http://fm4.orf.at/station/217320/main&quot;&gt;FM4 Connected&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einen Stream für Leute, die im Ausland sitzen und kein Österreicher-Radio empfangen können, gibt es auch:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://fm4.orf.at/static/stream/&quot;&gt;Livestream&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß damit. Leider werde ich selber zu diesem Zeitpunkt bei der Arbeit sein und werde die heißen Debatten leider nicht mitverfolgen können.</description>
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    <dc:date>2007-03-05T21:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3379706/">
    <title>Nachtwache</title>
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    <description>Ist heute Vollmond?&lt;br /&gt;
Zwei Uhr und ich warte immer noch, dass mich die Müdigkeit doch endlich überkommt...</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://livingintersex.twoday.net/topics/Bla&quot;&gt;Bla&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-03-01T00:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3327160/">
    <title>A HEARTATTACK</title>
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    <description>Ich fühle mich heute so großartig, so unbesiegbar, so schön, so gut, so unbeschreiblich wohl in meiner haut. &lt;br /&gt;
Zum einen liegt das wohl auch daran, dass meine Diplomarbeit abgeschlossen ist. &lt;br /&gt;
Zum anderen auch an der Flasche Proseco, die ich heute Abend zur Feier des Tages in mich hineingeschüttet habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist es heute Abend wieder einmal Zeit etwas zu sagen: &lt;br /&gt;
Schlechte Zeiten sind dazu da um uns zu zeigen, wie gut es sich anfühlt, wenn man ganz oben ist. Wenn man auf dem Wellenhügel dem Strand entgegen reitet und einen nichts aufhalten kann. Wenn einem die Geschwindigkeit des Lebens kein Furcht mehr einjagen kann und man einfach nur noch genießt, ja, das ist LEBEN und heue fühle ich mich nach Leben. Sauge jeden Augenblick dieses kostbaren Abends auf und speichere ihn für die nächste Trockenzeit. &lt;br /&gt;
Intersexuell zu sein ist das beste, das mir jemals passieren konnte, auch wenn ich mich manchmal danach sehen anders zu sein. So zu sein, wie es eigentlich vorgesehen war, aber wer kann mir schon die Garantie geben, dass es besser als dieses Leben gewesen wäre? Niemand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und deshalb nehme ich dieses Leben dankend an und lebe es so gut wie ich kann, genieße die guten Augenblicke und koste sie aus ganzem Herzen aus.&lt;br /&gt;
Ja, seit nur neidisch, dass ihr nicht so seit wie ich, ihr dürft es sein! Intersexuell zu sein ist nämlich absolut großartig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICH WILL AUS GANZEM HERZEN SEIN, KOSTE ES WAS ES WOLLE!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht ihr lieben Freunde da draußen, auf die ich jeden Tag zählen kann, auch wenn ich es gar nicht verdient hätte, ich liebe euch, alle.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://livingintersex.twoday.net/topics/Bla&quot;&gt;Bla&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-02-15T22:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3235425/">
    <title>Grauslige Tatsachen</title>
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    <description>Ich kann immer noch nicht glauben, was sich auf dem hießigen Fußballplatz abgespielt hat: Der Platzwart hat ein geistig behindertes Mädchen vergewaltigt und sich noch an zwei Brüdern vergangen. Anderen hat er seinen Penis gezeigt und ihnen Hard-Core-Pronos vorgeführt. Ich bin wirklich entsetzt, was sich nur 50 Meter von meinem Haus abgespielt hat. Wie primitiv muss man wohl sein um sich zu so einer Tat hinreißen zu lassen? Die Entmannung von Vergewaltigern sollte gesetzlich Verankert werden. Solche dürfen nie mehr auf die Gesellschaft losgelassen werden.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
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    <dc:date>2007-01-25T18:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3230562/">
    <title>SHG - Weh!</title>
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    <description>Bald ist wieder eines dieser Treffen, bei denen sich so ganz viele intersexuelle Menschen treffen. Gerne würde ich fahren, doch leider ist es finanziell so gar nicht drinnen. So ein Studentenleben nervt schon sehr. Vor allem wenn ehemalige Schulkolegen fette Karren fahren und große Eigentumswohungen kaufen. Was solls, irgendwann, wenn ich wieder das Geld habe, werde ich wieder auf die SHG - Treffen gehen. Mir einzureden, dass ich das nicht brauche, war eh nichts anderes als Selbstbetrug um mir einzureden, dass ich das nicht brauche. Ich brauche das doch sehr wohl hin und wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betuchte Mitleser mögen wohl meine Kontonummer erfragen. hihi</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
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    <dc:date>2007-01-24T19:51:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3230474/">
    <title>Soma</title>
    <link>http://livingintersex.twoday.net/stories/3230474/</link>
    <description>Mir geht es gut. Nicht, dass ich einen Grund dafür hätte, denn eigentlich müsste ich schlaflose Nächte aufgrund meines Arbeitsrückstandes haben. Mir geht es einfach gut. &lt;br /&gt;
Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Flasche Wein intus habe, oder daran, dass ich einfach alles viel zu locker sehe. Egal, man lebt nur einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich heute auch sehr gefreut hat, ist, dass der Dorfpfarrer aufgund meiner Referenzen einen Webauftritt für die Pfarrei aus meiner Feder wünscht. Ist doch schön, wenn die eigene Arbeit geschätzt wird. Natürlich unentgeltlich, denn moralisch gedrillt wie ich bin, verlange ich von Organisationen, die den Menschen in den Vordergrund stellen nichts. Vor allem nicht von unserem Pfarrer. Obwohl ich ja so gar nicht katholisch bin, ist er mich doch sehr sympathisch mit seinen sozialen Aktionen und Akzenten, die er für die Bedürftigen in unserem Dorf und auserhalb setzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens war ich ja gestern auf der Generalprobe von &quot;Killer Joe&quot; einem Stück, dass von vom Projekttheater finanziert wird und in der Poolbar in Feldkirch aufgeführt wird. Wunderbar war es. Sex, Drugs and Crime! Genauso wie ich es mag. Leider mussten wir zirka fünf Minuten vor dem finalen Showdown aufbrechen, da der Freund meiner Mitbesucherin nach dem Abendmaturakurs im Auto schon sehnsüchtig auf uns wartete. Trotzdem, das Stück ist wirklich genial insziniert. Die einzelnen Bilder gehen unter die Haut, was vielleicht auch durch die Nacktheit der Schauspieler in bestimmten Szenen verstärkt wird. (Ich gschamiges Vaserl hätte ja echt nicht den Mumm mich nackt auf eine Bühne zu stellen, also wirklich Hut ab vor den so mutigen Schauspielern). Also anschaun!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und sonst ist alles wie es sein sollte: Leider sehr schwache und teilweise unmotivierte Nachhilfeschüler, komplizierte Familienverhältnisse, finanzielle Engpässe und ein Haufen netter Menschen, die einen jeden Tag zum Lachen bringen und unterhalten. So schaue ich vorwärts, hoffe und glaube, dass bald eine Etape meines Lebens wieder zu ende geht. Auch wenn ein Batzen Wehmut mitschwingt.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
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    <dc:date>2007-01-24T19:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3219662/">
    <title>Der Wille zur Stille</title>
    <link>http://livingintersex.twoday.net/stories/3219662/</link>
    <description>Zugegeben, es scheißt mich ziemlich an, dass zur Zeit von mir verlangt wird, dass ich ständig zu jedem Thema einen pseudoinelligenten Kommentar abgeben muss. Nicht, dass es mir schwer fällt Intelligent zu sein, das bin ich ja glüchlicherweise von Natur aus ein wenig, aber manchmal sollte man einfach &lt;b&gt;schweigen&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
Darum bin ich heute Abend dumm. Dummheit bewahrt mich nämlich davor intelligent sein zu müssen. Ich schweige dumm und still ohne wissenschaftlich fundierten Hintergrund und ohne theoretische Basis. Keine politischen Diskussionen über Gusi (den Bauchspeicheldrüsenkanzler, wie ich ihn nenne), Gusis Freunde und Freinde. Keine Diskussionen über die Lage des Bildungssystems und keine Diskussion über die Fatalität meines Lebenswandels. Manchmal sollte ein Bier ein Bier sein dürfen und keine Legitimation für pseudointelligente Diskussionen über die Lage der Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, einen muss ich noch anbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, dass die Schweizer Armee während des zweiten Weltkrieges dem EJPD vorgeschlagen hat, Gas an der Grenze gegen &quot;Nichtarier&quot; einzusetzten? In der Schweiz war auch nicht nur die Schokolade braun... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, vermutlich wussten Sie das nicht. Wie auch? Wer studiert schon freiwillig den Bergier Bericht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun bin ich auch schon dumm und still. Wünsche mir einen schönen Abend um morgen gehe ich dann ins &lt;a href=&quot;http://www.projekttheater.at/pt/spielplan.html#killer_joe&quot;&gt;Theater&lt;/a&gt;. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://livingintersex.twoday.net/topics/Bla&quot;&gt;Bla&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 interlife</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-22T19:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3204128/">
    <title>Tagesresüme (Ode an die Banalität)</title>
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    <description>Ganz stolz habe ich mich heute Morgen um 10 vor 7 aus dem Bett gewälzt und hab mich im Eiltempo im Badezimmer saniert. Zum Frühstück gab es einen halben Liter Wasser und eine Banane, so wie jeden Werktag (von allem anderen wird mir ja schlecht). &lt;br /&gt;
Um 20 nach 7 bin ich auf den Bus gehetzt und verbrachte 20 Minuten schlafend und röchelnd.&lt;br /&gt;
Um 10 vor 8 die erste Zigarette des Tages und nette Gespräche mit Studienkollegen. &lt;br /&gt;
Um 8 war es dann soweit. Träge betätigte ich den Start-Knopf des PCs in der Bibliothek und Schwubdiwub war die Supermaschine auch schon hochgefahren. Die folgenden Stunden verbrachte ich mit dem Schreiben meiner Diplomarbeit, was heute eine echte Überwindung war. Zwischendurch motivierte ich mich mit Kaffee, Nikotin, Schokolade und Sudoku. So wurden es heute leider nur 14 Seiten. Am Nachmittag dann nochmals weiterschreiben. Ich traf einen ehemaligen Studienkollegen, der mit mir die Telefonnummern austauschen wollte. Der Vorwand &quot;kann ich dir meine Telefonnummer geben, damit du sie an einen anderen weiterleitest, aber nur wenn du mir deine gibst&quot; war einfach zu offensichtlich, aber auch so typisch und eigentlich recht amüsant. Aber recht so, ich mag ihn wirklich und wir haben das ganze vergangene Jahr gemeinsam sympatisiert, aber wie das mal so mit Weicheiern ist: Große Sprüche, aber keine Taten. &lt;br /&gt;
Um halb Vier hatte ich noch eine Nachhilfeschülerin, zuvor musste ich aber Essen fassen und so besorgte ich mir einen Dürüm beim besten Türken der Stadt (ein Perversling (Macht grauslige witze über seine weiße Soße), aber er hat das Dönertier so was von im Griff!). Am Abend musste ich dann mit meiner Mutter eine Falsche Proseko entlehren. &quot;Mut ansaufen!&quot; lautete die Devise. Meine Mutter hat panisch Angst vor Herrn Kyrill. Ich find es ganz amüsant, denn bisher geht kein einziges Windchen!&lt;br /&gt;
Und jetzt bin ich besoffen, spiele noch eine Stunde Gitarre und lege mich dann schlafen, denn morgen ist ein neuer Tag und hoffentlich ist er wieder so erfüllt wie heute. Ich mag gefüllte Tage, da schläft man am Abend so befriedigt ein. Apropo befriedigt: Mein Testosteron ist alle, aber meine Geilheit ist immer noch nicht gebändigt. (Ob das der Telefonnummerntauscher wohl mitbekommen hat?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entschuldige mich für diesen banalen Beitrag, aber mir war heute einfach danach.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://livingintersex.twoday.net/topics/Bla&quot;&gt;Bla&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 interlife</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-18T19:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3156491/">
    <title>Gitarrenklampfen</title>
    <link>http://livingintersex.twoday.net/stories/3156491/</link>
    <description>Man glaubt es kaum, aber ich habe mir im neuen Jahr vorgenommen mir endlich ein sinnvolles Hobby anzuschaffen. &lt;br /&gt;
Als ich 8 Jahre alt war stellte ich meine Eltern vor vollendete Tatsachen: Ich hatte mich für klassischen Gittarenunterricht angemeldet und meinen Eltern blieb nichts anderes übrig als sich meinem Wunsch zu beugen. &lt;br /&gt;
Was ich damals aber nicht geant hatte war, dass man das Gitarrespielen wirklich lernen muss. Man kann nicht einfach eine Gitarre in die Hand nehmen und wie ein Rockstar runterklepften. (So war es auch beim Schifahren, als ich von meinem Vater verlangte mich zum Starthäuschen zu bringen um die Abfahrt runter zu rasen. Mir war nicht bewusst, dass man auch Schifahren lernen muss.... Er hat mich dann fahren lassen und musste mich dann später von einer Autotür auf dem Parkplatz runterkrazen). &lt;br /&gt;
Auf alle Fälle fand ich meinen Gitarreunterriicht nach 3 Stunden nicht mehr so tolll, doch meine Eltern quälten mich 5 lange Jahre weiter damit, weil wenn man etwas anfängt bringt man es schließlich auch zu Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wars. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich habe ich meine Gitarre wieder hervorgeholt und jetzt... hey, ich kann ja wirklich spielen wenn ich will. &lt;br /&gt;
Nur brauch ich jetzt ne 5 Meter lange Hornhautraspel um mir meine 2 Zentimeter dicke Haut von den Fingern runterzuhobeln.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://livingintersex.twoday.net/topics/Bla&quot;&gt;Bla&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-01-08T12:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3141955/">
    <title>2 Jahre Interlife</title>
    <link>http://livingintersex.twoday.net/stories/3141955/</link>
    <description>730 Tage&lt;br /&gt;
587 Beiträge&lt;br /&gt;
1853 Kommentare</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://livingintersex.twoday.net/topics/Bla&quot;&gt;Bla&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 interlife</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3119475/">
    <title>vergraute Erinnerungen</title>
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    <description>Gestern offenbarte mir mein Friseur etwas, was niemand mir 23 Jahren hören will: Meine ersten grauen Haare! Nein, kein einzelnes Haar sondern ganze Strähnen an meinem Hinterkopf werden grau. &lt;br /&gt;
Darum möchte ich in Zukunft nur noch als weise graue Eminenz von allen angesprochen werden. Ich hoffe, dass das jedem verständlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um noch mehr im Altwerden zu schwelgen: Ich hatte gestern mein erstes Klassentreffen. Mittlerweile sind fast vier Jahre vergangen und ich muss gestehen, dass ich manche ehemaligen Klassenkameraden beinahe nicht wiedererkannt hätte. Die ehemals schwablig dicke K hat etwa die Hälfte ihrer damaligen Körpergewichtes abgenommen und sieht jetzt richtig gut aus! Die Herren sind bärtiger geworden, sehr bärtig sogar, wenn nicht zu sagen bärig. &lt;br /&gt;
Es wurde viele alte Geschichten wieder hervorgeholt, gelacht und getrunken. Eigentlich hatte ich ja vor (so wie ich es immer vor habe) um spätestens ein Uhr wieder zu Hause zu sein, doch wie es bei mir letzte Zeit so ist bin ich wie immer um halb sechs in mein Bett gefallen. Wie immer habe ich zu viel getrunken und viel zu viel geredet. Zum Glück waren die anderen aber auch so betunken, dass sie heute nicht mehr wissen, was ich ihnen gestern für einen Quark erzählt habe. Wahnsinn... ich auf Alkohol ist wie ein halbwitziger Alleinunterhalter auf LSD. Peinlich peinlich... ich sollte wirklich lernen manche Kommentare einfach für mcih zu behalten. Wie heißt&apos;s so schön: Alles was man sagt sollte man auch so meinen aber nicht alles was man meint sollte man sagen. &lt;br /&gt;
Naja, auf alle Fälle war es ein unheimlich lustiger Abend und wie man meinem stümperhaften Gefasel hier entnehmen kann bin ich noch nicht wieder ganz auf der Höhe. Autsch.</description>
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  <item rdf:about="http://livingintersex.twoday.net/stories/3112465/">
    <title>Ich sag nur</title>
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    <description>Blub!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreie dafür innerlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wut ist etwas heimtückisches, wenn man sie nicht unter Kontrolle bekommt.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://livingintersex.twoday.net/topics/Bla&quot;&gt;Bla&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 interlife</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-28T10:01:00Z</dc:date>
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    <title>Unweihnachtlich</title>
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    <description>James Brown ist tod, mein Nachbar mit dem ich auf unerklärliche Weise irgendwie verwandt bin (Urogroßonkel?) ist letzte Nacht auch gestorben (ich hab es wie immer gespürt/mitbekomme...) und in Somalia fallen die Bomben. Was für Weihnachten!&lt;br /&gt;
Überhaupt sind das heuer die unweihnachtlichsten Weihnachten, die ich je erlebt habe. Liegt es vielleicht daran, dass es heuer keinen Schnee gibt? Schnee ist nämlich sehr wichtig für das sogenannte &quot;Weihnachtsfeeling&quot;. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mir nur noch überflüssig vorkomme. Ich will hier endlich raus! Nur noch höchstens 10 Monate, dann bin ich hoffentlich endlich ausgezogen. Diese permanenten über- und unterspannungen in diesem Haus sind nicht wirklich gesund für mich. Aber das gehört jetzt eigentlich nicht hier hin und gerhört nicht offen diskutiert -&gt; schon wieder! Sie kontrollieren mein Denken! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was: Ich schenke gerne zu Weihnachten und nehme mir auch immer sehr viel Zeit um jedem ein Geschenk zu bereiten, woran sich der Beschenkte erfreuen kann. Das gelingt mir auch immer sehr gut. &lt;br /&gt;
Aber was ist mit mir? Ok, ich studiere Geschichte und ja, ich tu das auch gern, aber seit wann interessieren mich die Babenberger und ein Lexikon der Kampfstrategie vom Mittelalte bis zur Neuzeit? Ok, vielleicht ist das schwer zu verstehen, dass jeder so seine Präferenzen in der Geschichte hat und auch jeder seine Hassthemen. &lt;br /&gt;
Meine Hassthemen beginnen bei der französischen Revolution und enden mit dem Anfang der Zeitgeschichte. Alles was davor oder danach kommt ist mir egal! Und dazu gehören auch die Babenberger (die Merowinger sind viel cooler) und auch die Kampfstrategien von Napoleon interessieren mich recht wenig. &lt;br /&gt;
Warum schenken, wenn man nur schenkt, damit man geschenkt hat? Um sein Gewissen zu beruhigen? Ich habe geschenkt - du kannst mir nichts vorwerfen? Diese scheinheiligeEinstellung &quot;wir schenken, damit man geschenkt hat, egal was es ist&quot; geht mir auf meinen nicht vorhanden sack. es geht doch nicht darum, dass man sein gewissen erleichter in dem man jemanden irgendetwas vor die füße wirft. viel mehr ist es doch die reaktion des beschenkten, wenn er sich richtig freut und das gefühl, dass sich dann bei einem selber einstellt, wenn man es wieder einmal geschafft hat mit einer kleinen geste jemanden zu erfreuen. geht das etwa nur mir so? habe ich da eine falsche einstellung? es geht doch nicht um die massen von blödsinn! müssen sich die gabentische vor lautem unnützen, das nicht von herzem kommt, biegen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt schau ich mal was unser Christtagsmal macht (das gemeinsame Essen ist sowieso das Schönste zu Weihnachten - für mich zumindest!)</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 interlife</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-25T10:17:00Z</dc:date>
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    <title>Anti</title>
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    <description>Antialles. So anti, dass ich mich begonnen habe allem zu verweigern. Selbst die Verweigerung ist eine Antiverweigerung. Ein Paradoxon, die doppelte Verneinung meiner selbst mit dem Zweck die Existenz meiner scheinbar vorhandenen Identität zu bestätigen und um die Kategorisierung meiner Wenigkeit der Gesellschaft zu unterwandern. Ich bin anti. &lt;br /&gt;
So anti, dass ich mich selbst wieder als &quot;femininum&quot; deklariere. Die neu entdeckte Weiblichkeit ist die Rebellion gegen die scheinbar für die Gesellschaft schwindende Offensichtlichkeit meiner Feminisierung. Anti, weil ich eine Frauenhasserin bin. Eine Anitfrau bin, die Frau ist. Antizwitter, weil ich den Märtyrertod verachte und Unabhängigkeit nicht in der Abhängigkeit einer neuen sektenartigen Gruppierung finden kann. Antimann, weil diese naturgegebenen Gesetzmäßigkeit nicht mehr länger tragbar ist. Meine stilisierte Antimännlichkeit gipfelt im Widerspruch, dass durch meine Venen mehr Männlichkeit pulsiert als in jedem muskelbepackten Mannsbild. Ein Gegensatz, der die Bioplarität auslöscht und mit normalen Menschenverstand nicht zu erklären ist. Wie kann der Antimann männlicher sein als der Mann selbst? &lt;br /&gt;
Alles verneint sich. Nichts ist in sich selbst. Ein Antiparadoxon. Meine Metamorphose, mein Meinschlichkeit, mein anti-sein.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
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    <dc:date>2006-12-18T16:31:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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