Appell
wird es
Frühling
Heute war der erste Tag an dem ich in der Sonne saß und nicht wie ein Schlosshund frohr. Das ist doch schon mal ein Anfang!
interlife - 21. Feb, 15:27
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Das schöne am Zwitterdasein ist es, dass ich eigentlich genetisch ein Mann bin mit einem weiblichen Körper.
Und aus diesem Grund habe ich das Privileg über den ganzen Genderschwachsinn so richtig die Sau rauzulassen.
Zum Beispiel wenn es um super hysterisch, dumme Transfrauen geht, die sich einbilden in den Wechseljahren zu sein und Foren mit ihrern Schwachsinnigen Ideen und Vorstellungen von Intersexualität vollspamen.
Eines Tages erfinde ich den Transenknebel und der wird dann ganz automatisch bei der Geschlechtsanpassung oberhalb des Halses mitintegriert. Der löst dann jedesmal wenn die Transfrau wieder von der großen Gemeinsamkeit von IS und TS brabbeln will eine Kiefersperre aus, der das Weiterreden unmöglich macht. (Patentrechte liegen bei mir)
Ja, dann hab ich noch andere Feindbilder. Zum Beispiel Feministinnen die nur von ihrem eigenen Leid mit den bösen Männern jammern. OK, was die Feministinnen in den früheren Jahrzehnten geleistet haben ist sicher großartig und kommt mir selbst auch zugute. Aber schauen wir uns die Feministinnen der heutigen Zeit an? Männer haben leider keine Gebärmutter und keine Eierstöcke und Frauen in der Regel keinen Penis und keine Hoden. Ergo können Frauen keine Männer besteigen, sie befruchten und mit furchtbaren Geschlechtskrankheiten anstecken. Sonst wären sie ja Männer. Das wäre wohl der Traum jeder Feministin, doch dann müsste sie sich einer Geschlechtsanpassung unterziehen und dann wäre sie ja ein Mann und der Mann is ja der Feind. Oh Gott, als Feministin hat man es ja wirklich nicht leicht.
Da kommt mir gerade der Gedanke, dass die Männer von heute vielleicht mal die Frauen waren und die Frauen von heute mal die Männer und jetzt versuchen sie die Frauen verzweifelt ihre patriachales Vorherrschaftsrecht wieder zu erkämpfen.
Das wäre dann der "Clash of Gender". Was Huntington wohl dazu sagen würde?
Ja, ich bin durchaus eine Frauenhasserin, wenn es um bestimmte Aspekte des Frauendaseins geht (genauso wie ein Männerhasser). Zum Beispiel wenn sie sich gegen ihre eigene Biologie wenden ("Gott kann nur ein Mann sein, sonst würde er uns das nicht antun").
Ach ihr lieben Feministinen und Transfrauen und was weiß ich noch....
Schaut doch mal in den Spiegel und sagt zu euch selbst "Ich hab mich lieb so wie ich bin" und hört auf euch selbst zu bekämpfen indem ihr versucht für alles eine Legitimation zu finden. Vielleicht geht es euch dann mal besser (gilt auch für Männer).
Noch Fragen?
interlife - 1. Nov, 23:56
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Es wühlt mich immer wieder auf. Ich kann nich auffhören darüber Informationen zu sammeln. Zu schockierend ist die Tatsache, dass es in Österreich eine gesetztliche Regelung gibt, die es erlaubt Kinder mit Behinderungen, auch wenn sie überlebensfähig sind, bis quasi vor der ersten Wehe abzutreiben. Auch intersexuelle Menschen wird ein Recht auf Leben nicht zugesprochen.
Die gesetzliche Regelung in Österreich erlaubt eine eugenische Indikation und sieht so aus:
Nach § 97 (2) ist ein Schwangerschaftsabbruch außerdem dann straffrei, "wenn er zur Abwendung einer nicht anders abwendbaren ernsten Gefahr für das Leben oder eines schweren Schadens für die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren erforderlich ist oder eine ernste Gefahr besteht, dass das Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt sein werde, oder die Schwangere zur Zeit der Schwängerung unmündig gewesen ist und in allen diesen Fällen der Abbruch von einem Arzt vorgenommen wird."
Die meisten Kinder denen das Recht auf Leben verwehrt bleibt sind jene mit dem Down Syndrom. Aber auch Kindern mit körperlichen Behinderungen (z.B. Klinefelter oder Turnersyndrom) können bis vor der Geburt getötet werden.
Kaum zu glauben?
Hier kann man es nachlesen.
Mittlerweile ist es wirklich so weit, das wir in einer designten Gesellschaft leben. Mütter suchen die Samenbank auf und suchen sich ihr Kind nach den Eigenschaften des Spenders aus. Die Pränataldiagnostik gibt uns Aufschluß darüber ob ein Kind wertvoll für unsere Gesellschaft ist und schaltet unwertes Leben einfach aus. Das Gesetzt unterstützt das ganze dann auch noch.
Ich dachte immer, dass das dritte Reich 1945 besiegt wurde, aber da habe ich während meines Geschichtestudiums wohl nicht gut aufgepasst.
Eugenik ist heute aktueller denn je und doch sollten wir alle gelernt haben was für fatale Folgen dieser Irrtum der Wissenschaft für die Menschheit hatte.
Ich fordere eine Abänderung dieses Gesetztes und ein Verbot der pränatalen Untersuchung!
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Links:
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Rauch-Kallat: Eugenische Indikation ist eine "Schande für Österreich"
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Pränataldiagnostik
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Eugenik
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Schwangerschaftsabbruch
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Präimplantationsdiagnostik - Hilfe für Betroffene oder neue Eugenik?
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Sehr schlimm finde ich auch, dass Kinder mit einem "kosmetischen" Manko, also Lippen und Gaumenspalte getötet werden. Und ich dachte immer, dass die heute so gut operriert werden und man das darum nie mehr sieht.....
Perverse Welt.
Also an alle mit Hasenscharten: Ihr habt auch keine Lebensberechtigung mehr. Willkommen im Club.
Statistik
interlife - 30. Sep, 15:45
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Gründe jemandem nicht zu erzählen, dass ich intersexuell bin.
- Interessiert nicht, denn es ändert ja nichts daran wer ich bin. Der Mensch zählt.
- Nicht enden wollendes Mitleid.
- Geheucheltes Interesse
- Der Drang mir im Gegenzug auch ein "düsteres Geheimniss" erzählen zu müssen.
Tut mir leid Leute, aber ich erzähle es euch nicht, um euch an mich zu binden oder um von euch therapiert zu werden, sondern nur darum, dass ihr erfährt, dass es so etwas gibt. Ich bin nur zufälligerweise auch intersexuell.
Genauso wie ich jeden Tag andere Geschichten über Dinge, die in dieser Welt passieren oder eben nicht passieren sollten, zum Besten gebe.
Comprende?
Vielleicht irre ich mich ja auch und die Leute meinen es nur Gut mit mir oder sehen in mir wirklich eine Freundin oder was weiß ich.
Da stelle ich wieder fest, dass ich immer noch diese unnahbare Interlife spiele, die niemanden an sich ranläßt und sich immer denkt, dass sie eh niemand mag weil sie doch so eine Missgeburt ist.
Nicht, dass ich heute noch so denke, aber irgendwie scheinen da unterbewusste Mächte noch am werkeln zu sein und beeinflußen micht heute immer noch kräftig in meinem Handeln.
Wieso sonst sehe ich in jedem Menschen den Feind?
interlife - 28. Sep, 17:45
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Mensch bin ich heute stinkig. Gerade habe ich um die Löschung meines Accounts in einem Forum gebeten, bei dem ich schon seit 2003 dabei bin. Eigentlich eine lange Zeit, aber ich will nicht, dass dort auch nur irgendwo mein Name oder die URL dieses Blogs aufscheint. Ich will nicht in einem Forum posten in dem Leute schreiben, mit welchen Mitteln sie wieder Telefonterrorspielchen bei Ärzten treiben. Wo bin den da eigentlich gelandet? Eines Tages kommt es zur Anzeige und dann wird nicht nur die betreffende Person angezeigt sonder auch der Verein für intersexuelle Menschen. Wie das rechtlich wirklich läuft weiß ich nicht, aber möglich ist es schön. Immerhin ist ja der Verein für die Inhalte in diesem Forum, so wie ich das sehe, verantwortlich.
Eltern oder Neulinge werden den Kontakt mit uns scheuen, da sie natürlich keinen Kontakt mit solchen Psychopathen wollen. Wen wundert es?
Aus diesem Grund will ich damit nichts mehr zu tun haben, denn die betreffende Person sieht einfach nicht ein welchen Mist sie baut und dass es nicht erwünscht ist ihren Gedankenmüll im Forum zu lesen.
Was würde man in einem Forum machen, in dem eine strengere Ordnung herrscht? Ja, ganz einfach, die IP sperren lassen. Wäre ganz einfach, aber dazu sind es einfach zu nette Menschen, lieber ne Klage am Hals wegen Rufmord. Was ist eigentlich das kleinere Übel?
Jetzt war ich wieder mal richtig gemein und boshaft, aber wenn kümmert es. Ich denke dabei an die Frischlinge und Eltern die auf der Suche nach Rat und Beistand sind uns sich dann diesen ganzen Müll von Telefonterror bei Ärzten anhören müssen. Ich nehme die betreffenden Ärzte nicht in Schutz, denn es sind wirklich Bestien, aber meiner Meinung geht es auch anders und so lasse ich mich passiver-Widerstand-mäßig löschen und komme nie wieder.
interlife - 27. Aug, 10:10
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Ich habe dieser Welt nichts durch dieses Blog zu zuschreien. Trotzdem gibt es Menchen, die sich die Zeit nehmen und meine Geschichten über ein anscheinend wertloses Leben lesen.
In letzter Zeit gibt es mir immer häufiger zu denken, dass intersexuelle Baby abgetrieben werden. Wieso? Ich verstehe ehrlich nicht warum?
W A R U M ?
... Warum darf ich nicht leben? Warum darf ich nicht sein?
Ich klage an!
An die Ärzte und Eltern, die sich entscheiden ein intersexuelles Kind nicht auszutragen:
Ihr Kind ist nicht schwerst behindert und hat in dieser Welt eine Überlebenschance. Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber auch unsere Gesellschaft ist fähig so etwas wie Toleranz zu erlernen.
Intersexualität ist keine charakterliche Schwäche, löst keine geistigen Deffiziete aus oder verursacht in der Umwelt tödliche Seuchen.
Intersexualität ist nichts anderes wie der Prototyp im Geschäft der Körperhüllen. Sie sehen, es gibt keinen Grund für einen Schwangerschaftsabbruch, denn das einzig Monströse und Abartige ist der Arzt, der ihnen dies empfielt.
Leider wir in unserer Gesellschaft der Mensch viel zu oft auf seinen Körper reduziert. Nicht der Körper handelt sonder der Geist und der Geist ist IMMER intersexuell, natürlich ist er genetisch und millieubedingt vorbelastet und geprägt. Wie wäre es, wenn wir unser Geschlechterdenken für einen Tag an den Haken hängen würden, wenn jeder für einen Tag, das leben dürfte, was er wolle, wie würde die Welt dann aussehen?
Bunter, schöner, vielfältiger? Ok, das klingt jetzt mehr als nur naiv, ich entschuldige mich dafür, aber was wäre wenn? Träumen ist ja wohl noch erlaubt.
interlife - 7. Jun, 16:52
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Wieder einmal Klartext.
Gerade eben saß ich auf der Terrasse und genoss die Sonne in vollen Zügen. Nach fünf Minuten aber begann ich mich wieder selbst herunterzuziehen. Zuvor hatte ich etwa eine halbe Stunde das Forum der intersexuellen Menschen gelesen und leider hat sich mir wieder sehr deutlich ein fixes Bild, welches ich von mir selbst und anderen Intersexuellen habe, aufgezwängt.
Als ich nun also auf besagter Terrasse saß und ich mich selber herunterzog schrie ich innerlich plötzlich STOP!
Ist es nicht so, dass ich mich viel zu intensiv mit meiner Intersexualität beschäftige? Ich habe auch noch ein anderes Leben das nicht von Intersexualität geprägt ist. Ich habe Freunde, die zu kurz kommen und ich fühle mich ständig schlecht, weil ich mein Gehirn mit Intersex-Nonsense überlaste.
Nehme ich mich als Intersexuelle nicht viel zu wichtig? Eine Beobachtung, die ich nicht nur an mir festgestellt habe, sondern auch bei anderen intersexuellen Menschen. Wir stellen uns in den Mittelpunkt, fühlen uns missverstanden, lassen uns über die Ungerechtigkeit, die uns widerfährt aus. Zu welchem Zweck?
Um uns selber zu Bemitleiden und um uns selber so wichtig zu nehmen wie es nur geht.
Damit MUSS ein für allemal Schluss sein!
Wir sind nicht besser oder schlechter als andere Menschen. Es gibt viele Menschen auf dieser Welt, denen es viel schlechter oder schlimmer ergangen ist als uns. Wir müssen uns in erster Linie nicht darüber sorgen, wie wir dieses unerträgliche Hungergefühl stillen können. Uns geht es so gut, dass wir einen kleinen Teil unseres Lebens als absoluten Mittelpunkt des Universums betrachten können.
Hochmut ist wirklich keine Tugend, aber genau diese nimmt, so wie es mir scheint, überhand.
Nein, wir sind nichts besonderes. Unsere körperliche Konstitution alleine betrachtet ist durch ihr geringes Auftreten als etwas besonderes zu sehen. Nicht aber wir als Mensch sind besonders. Wir sind gewöhnlich, der Durchschnitt und mittelmäßig, genauso wie die restlichen 95% der Weltbevölkerung.
Wenn wir besonders sein wollen, müssen wir auch besondere Dinge leisten und uns vor allem nicht selber als besonders anpreisen.
Kollektives Selbstmitleid und Hochmut bringt uns alle nicht weiter!
Amen
(Ich weiß, heute ist Montag und nicht Sonntag.)
Interlife, die zum Nachdenken anregen will.
interlife - 2. Mai, 10:49
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