Ach Herrgott!Was soll das!

Freitag, 27. Oktober 2006

Black Days

Es gibt Tage, die sind so schlimm, dass ich sie einfach nur verdrängen möchte.
Heute war so einer.
Nur Mist, nur Unglück und nur Pech und nichts nettes.
Eigentlich hat es dieser Tag nicht verdient festgehalten zu werden und trotzdem bin ich so sadomasochistisch veranlagt, dass ich es tue.

Ich verzieh mich ins Bett und mach das, was ich auf Östrogen am besten kann: Mich in den Schlaf weinen.

Gute Nacht.

Sonntag, 8. Mai 2005

Fragen über das Leben.

Manchmal frage ich mich, ob ich jemals annehmen werde was ich bin.
hmm.

Samstag, 7. Mai 2005

Gedächtnisfetzen aus letzter Nacht....

Interlife mag nicht mehr trinken. Es stößt ihr schon auf und irgendwie ist sie in ihrer Wahrnehmung leicht gestört.

Kellnerin:Ja jetzt komm schon., Hau's runter!
Interlife:Ich sehe das Glas aber nicht mehr!
Kellnerin:Mädchen! Mädchen! Mädchen!
Interlife:Ich bin kein Mädchen! (stürzt das Glas hinunter)
Kellnerin (zu Interlife's Kollegen):Ist die immer so lustig?
Kollege:Nur wenn sie betrunken ist.


Ich bin kein Mädchen? Aha! Da tun sich ja anscheinend wiedereinmal die tiefsten Abgründe meiner Seele auf.
Nicht, dass ich letzthin geträumt hätte, ich sei ein Mann. Nein, jetzt bin ich auch noch in der Realität ein saufender Kerl, der sogar noch dazu steht.
Und warum schrie die Kellnerin immer "Mädchen, Mädchen"? Ist das etwa ein koratischer Brauch, der mir bis Dato unbekannt war? Wenn ja klärt mich bitte auf.
Oder hielt sie mich etwa auch für einen 15 jährigen Jungen mit langen Haaren, der sich gerne schminkt? Nein, ich bin nicht Boy Georg. Tut mir leid. Auch wenn ich es anscheinend ganz gerne wäre und es in der nüchternen Realität verleugne.

Mittwoch, 13. April 2005

Somthing to Talk About

singt gerade Badly Drawn Boy.

Moment... ich zeige schon wieder Anzeichen einer Dehydration, ob das noch normal ist?
...
Rülps
Ich glaub ich hab ein Insulin Problem.

Was ist heute spannendes passiert?
Nichts!

Am Morgen aufgestanden und die Wohnung auf Fordermann gebracht, denn die Hausfrau liegt ja krank im Bett.
Einkaufen geganen und eine Leberkäsesemmel gegönnt.
Um halb zwölf zu Uni gefahren und an der Bushaltestelle jemanden getroffen.
Wie peinlich, anscheinend sehe ich so schlecht, dass ich die Leute nicht mehr erkenne.
Mein Seminar genossen.
Kinder eine Mathematik Stunde um einen horrenden Preis erteilt.
Abend gegesen - Biofutter.
Eigentlich pervers einen Getreideburger zwischen zwei scheiben Brot zu schieben. Das wäre so, als ob ich Salami zwischen zwei Schnitzel stopfen würde.
Gechatet, Mails geschrieben, müde geworden.

In so wenig Worte kann ich meinen Tag kleiden. Wer kann das schon.

Kennt ihr dieses Gefühl?

Man hat das Gefühl, dass das Leben hier nur ein böser Traum ist. Ein Chomatraum aus dem wir nicht erwachen können. Manchmal dringen Fetzen der Wirklichkeit zu einem durch, aber sobald man sie zu fassen versucht sind sie auch schon wieder weg.
Wie oft habe ich vor dem Einschlafen geträumt am nächsten morgen in meinem wirklichen Bett auzuwachen.
Das alles zurück zu lassen. Nicht mehr Interlife sucht das Glück spielen.

FREI SEIN!

Ich bin eine Gefangene meiner Vernunft und ich kann mir keinen besseren Wärter als die Vernunft vorstellen.
Ein weiteres Monument meiner eigenen Grausamkeit (ach wie ich diesen blöden Spruch doch Liebe)

Heute habe ich zur Abwechslung mal festgestellt, dass ich wieder mehr lesen sollte. Wenn mich meine Vernunft nich ausbrechen läßt, so lasse ich wenigstens meinen Gedanken Flügel wachsen.

Adieu Bonaparte!

Dienstag, 12. April 2005

...

Dieses Gefühl der Einsamkeit, des ständigen alleine sein nagt. Es nagt und nagt und nagt. Es nagt sogar jetzt um halb zwei in der Nacht. Es nagt so sehr, dass ich nicht schlafen kann und hier schreibe, obwohl ich doch morgen so früh aufstehen sollte.
Was ist geschehen? Wo sind sie nur hin die Freunde die einen gehalten haben und einem gesagt haben, dass sich alles wieder einrenkt.
Wo sind sie nur hin diese Freunde, die ich früher um die Zeit noch anrufen konnte?
Was mach ich eigentlich noch hier?
Warum lebe ich eigentlich noch? Es führt eh alles zu nix und ich vegitiere so vor mich hin.
Es wäre so leicht einen Schlußstrich zu ziehen, so leicht und soverantwortungslos.

Ist hier jemand der mich retten will?
Eh nicht. Ich geh schlafen. Vielleicht wache ich morgen einfach nicht auf. Wäre mir auch egal.
Früher hab ich mir immer gewünscht am Morgen in einem anderen Leben auzuwachen. Heute wünsche ich mir einfach gar nicht mehr auzuwachen.
Jaja, ich weiß, es gehört sich nicht sich selbst zu bemitleiden.....
Scheiß drauf, ich tu es trotzdem.
Gute Nacht. Bis morgen.

Freitag, 1. April 2005

Jetzt

Mir ist schlecht. Schlecht vor lauter Angst.

Eigentlich sollte ich glücklich sein. Ich habe die Gewissheit, das nach dem Tod noch etwas sein muss. Trotzdem könnte ich kotzen vor lauter Angst. Mein Herz pumpert ohne Ende, meine Ohren glühen.


Ich kann nicht schlafen.
Ich spüre ihn. Er ist ganz nah...er ist hier.
"Es geht mir gut! Ich komme zurecht! Du kannst gehen!"
Darauf hab ich mir eigentlich keine Antwort erwartet/erhoft.
Er hat sie aber gegeben.
Ein Windhauch. Meine Haare stellen sich auf meine Augen werden immer größer.
"OK" haucht es durch den Raum.
Ich sehe zum Fenster. Es ist nicht gekippt. Die Türe ist geschlossen.

Eigentlich hab ich mich im Krankenhaus schon von ihm verabschiedet. Anscheinend hat ihm das noch nicht gereicht. Eigentlich schön, dass er nochmal vorbeigeschaut hat.
Ich weine und lache gerade. Kann mich nicht entscheiden.

Heute haben wir ihn beerdigt. Es war traurig und schön zugleich.
Viele schöne Erinnerungen sind wieder hoch gekommen. Viele Geschichten wurden erzählt. An Stelle der Trauer ist nun der Trost und die Gewissheit, dass er es jetzt gut hat, gerückt.

Weißt du eigentlich was für ein wunderbarer Mensch du warst? Wie sehr ich dich gemocht habe? Wieviel du mir bedeutet hast? Wie ich zu dir hochgeschaut habe, wenn du mir wieder Geschichten erzählt hast und mir das Essen aus dem Teller gemogelt hast?

Ja, jetzt weißt du es. Denn du stehst hinter mir und du ließt mit.
Wie schön.
Aber die Haare stehen mir zu Berge, das ist nicht so toll.

Heute bin ich vor deinem Sarg gestanden und hatte furchtbare Visionen. Ich sah dich wie du da drinnen liegst und gegen den Deckel klopfst. Leise um mit zitternder Stimme um Hilfe rufst, doch niemand hört dich. Gerne hätte ich den Sarg nochmals geöffnet um mich zu vergewissern, das es auch wirklich so ist.
Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich an der Tatsache zweifle.
Das liegt wohl daran, dass du mir trotz allem immer noch zu schnell verschwunden bist.

Sonntag, 27. März 2005

Ist das so?

Manchmal frage ich nur aus Höflichkeit, aber meistens aus Interesse daran, wie sich mein Gegenüber fühlt. Eine Flosskel die oft nur daher gesagt wird und deren Bedeutung sich die meisten Menschen nicht Bewusst sind.

Ich zu meinem Teil denke, dass ich mir der Bedeutung sehr wohl bewusst bin.

Wie geht es dir?

Heute wahr ein schrecklicher Tag und ich schaffe es nicht auch nur eine einzige Träne zu vergießen. Kein Mensch hat mich gefragt, wie es mir heute geht und es ist ebenmal meine Manier, dass ich aus Höfflichkeit nicht von mir selbst anfange über meine Gefühle zu reden. Ich bin traurig, weil sich genau heute, wo ich es echt notwendig gehabt hätte mich anzulehnen, mich kein Mensch gefragt hat wie es mir geht. Gehen immer alle davon aus, dass es mir gut geht, verstecke ich es wirklich so gut oder reagiere ich nur mal wieder total übertrieben.

Ich war heute im Krankenhaus und habe einen Menschen besucht, der mir mehr als nur Nahe steht.
Es geht dem Ende zu und ich kann nichts dagegen tun. Hilflos die Hand halten und mich verabschieden. Dieser Schmerz.....diese Machtlosigkeit.....diese heimliche Weinen.........

Freitag, 25. März 2005

Paranoid Android

Diese geschlechtslosen Roboter machen mir Angst. Sie bilden sich sogar ein Trompete spielen zu müssen.

robotToyota

Dienstag, 22. März 2005

Ist das des Rätsels Lösung?

Heute habe ich wieder einmal die erschreckende Feststellung gemacht, dass man zu seinen Chatkontakten nach einer bestimmten Zeit beginnt den Bezug zu verlieren. Früher war mir das auch ganz recht. Ich hatte das Interesse an dem Menschen der hinter diesen Worten steht einfach verloren und auch dem Menschen auf der anderen Seite des Kabels ging es nicht anders. Aber jetzt? NEIN!!! So will ich nicht, dass alles endet. Diesmal ist es anders. Diesmal sind es Menschen, die die gleichen Ideen und Gedanken wie ich denken. Diesesmal ist es Wert den Mensch dahinter kennenzulernen.
All diese Gefühle, die ich mit ihnen durchlebt habe. Den Spaß den wir hatten und ihren Schmerz, denn ich so tief in mir selbst nachfühlte, haben mein Leben in den letzten Monaten erst wieder lebendig gemacht. Ich brauche sie und ich liebe sie. Ein Gefühl der Übersättigung? Ich kann es nicht verstehen. Und ich weiß nicht wieso, ich gerade in diesem Moment dieses Gefühl der Wärme in meinem Zimmer fühle. Es ist einfach so.

Und während ich so vor meinem Bildschirm am grübeln saß und ich das Erscheinen der Textzeilen in meinem Messenger betrachtete und ich Worte über das Weinen laß, kam mir ein Gedanke.

Auch ich hatte Heulkrämpfe. Wilde Heulkrämpfe in denen ich nicht mehr wusste wie ich eigentlich hieß und sie waren befreiend. Danach fühlte ich mich gut, besser, erleichtert.
Seit ich auch den Bezug zu der Person verloren habe, die mir das ermöglichte, habe ich diese doch so gut tuenden Heulkrämpfe nicht mehr.

Und ich habe jetzt wieder dieses Gefühl, wie ich es vor langer Zeit mal hatte. Früher sehnte ich mich nach dem Tod und zog mich selber durch den Dreck.
Heute weiß ich, dass es irgendwo Leute gibt, die mich zwar noch nie persönlich getroffen haben, aber denen ich trotzdem nicht egal bin.
Ein gutes Gefühl und ein hoffnungsvoller Trost.

Manchmal find ich die ganze intersexuelle Kacke doch recht beschissen. (Jaja, die Ausdrucksweise....)

Sonntag, 20. März 2005

Eine Aussteigerin plant...

Rucksack raus!
1 Hose, 2 T-Shirts, 2 Paar Socken, Unterwäsche, Sonnenbrille, Kontaktlinsenzeugs, Handtuch, Duschgel, Kamm, Handtuch, Zigaretten, Feuerzeug, Pass, Kuli und dickes Notizbuch in den Rucksack rein.
200 Euro einstecken und schauen wie weit man kommt.
Ja das wäre es und es wäre doch so einfach.
Warum mach ich es nicht einfach einmal. Vielleicht im Sommer mal?

Nein, ich kleiner Spießer will ja nicht aus der Reihe fallen!

Living Intersex?!

Zwischen weiblich und männlich liegt die Unendlichkeit!

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