Wie es war....
Damals mit elf oder zehn, ich weiß es nicht mehr so genau, als sie mir meine Hoden in der Uniklinik Innsbruck, aus meinem Bauchraum rausgeschnepfelt haben, lag da noch ein Mädchen neben mir im Zimmer.
Wir waren sowieso die zwei einzigen Mädels auf der Station, das hat mich schon mit elf gewundert. Lag es vielleicht daran, dass es die Kinderurologie war? :)
Ich war starr vor angst, atmete flach und war verkrampft in meinen Bewegungen. So geht es mir noch heute wenn ich Weißkittel sehe, doch eigentlich hab ich gar kein Recht mich zu beklagen.
In den 3 Tagen, die ich im Krankenhaus verbrachte, lag dieses Mädchen bewegungslos neben mir und röchelte nur so vor sich hin vor lauter Schmerz. Sie tat mir leid.
Sie war, so weit ich mich erinnern konnte, ein Flüchtlingskind aus Jugoslawien. Unten rum, war sie dick in Verband eingepackt und haufenweise Schläuche mit Wundwasser hingen an ihrem kleinen Körper.
Wie war ich froh, als ich aus der Narkose aufwachte und nur eine Infusionsflasche über mir sah.
Ich öffnete die Augen und sah meine Mutter neben mir am Bett.
Sie verliert die Beherrschung als sie mich sieht, beginnt zu weinen.
"Warum weinst du? Es ist doch alles gut?"
"Nichts ist gut, aber das verstehtst du noch nicht!"
Naja, ich wusste nicht, was man mir da rausgenommen hatte und es war mir eigentlich auch scheiß egal. Ich war froh, dass ich keine Schmerzen hatte.
Was aus dem Mädchen neben mir geworden ist?
Sie schluchzte und röchelte immer noch vor lauter Schmerzen, als ich aus dem Krankehaus entlassen wurde.
Traurige Sache, am liebsten hätte ich sie mitgenommen.
Wir waren sowieso die zwei einzigen Mädels auf der Station, das hat mich schon mit elf gewundert. Lag es vielleicht daran, dass es die Kinderurologie war? :)
Ich war starr vor angst, atmete flach und war verkrampft in meinen Bewegungen. So geht es mir noch heute wenn ich Weißkittel sehe, doch eigentlich hab ich gar kein Recht mich zu beklagen.
In den 3 Tagen, die ich im Krankenhaus verbrachte, lag dieses Mädchen bewegungslos neben mir und röchelte nur so vor sich hin vor lauter Schmerz. Sie tat mir leid.
Sie war, so weit ich mich erinnern konnte, ein Flüchtlingskind aus Jugoslawien. Unten rum, war sie dick in Verband eingepackt und haufenweise Schläuche mit Wundwasser hingen an ihrem kleinen Körper.
Wie war ich froh, als ich aus der Narkose aufwachte und nur eine Infusionsflasche über mir sah.
Ich öffnete die Augen und sah meine Mutter neben mir am Bett.
Sie verliert die Beherrschung als sie mich sieht, beginnt zu weinen.
"Warum weinst du? Es ist doch alles gut?"
"Nichts ist gut, aber das verstehtst du noch nicht!"
Naja, ich wusste nicht, was man mir da rausgenommen hatte und es war mir eigentlich auch scheiß egal. Ich war froh, dass ich keine Schmerzen hatte.
Was aus dem Mädchen neben mir geworden ist?
Sie schluchzte und röchelte immer noch vor lauter Schmerzen, als ich aus dem Krankehaus entlassen wurde.
Traurige Sache, am liebsten hätte ich sie mitgenommen.
interlife - 12. Apr, 10:59
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Abgeschlossen und abgehakt

Jetzt schon bei
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