Unsichtbarer Faktor I
Auch wenn ich beschlossen habe, dass ich mich mit nichts mehr auseinanderzusetzen habe und alle dem den Rücken zugewendet habe, scheint es doch noch eine große Varialbe im Leben zu sein, die unsichtbar im Hintergrund großen Einfluss auf mein Handeln und Denken nimmt.
Beispielsweise suche ich seit einem Jahr nach einem geeigneten Zeitpunkt um mit meiner Familie Tacheles zu sprechen. Um ihnen zu sagen, dass ich von hier weg ziehen werde und dass ich eine glückliche und liebevolle Beziehung mit einem wunderbaren Menschen führe. Eigentlich nichts schlimmes. Nichts, was irgendwie gravierende Konsequenzen nach sich ziehen könnte, aber so einfach ist es dann doch nicht, wenn die Kommunikatios- und Vertrauenskultur immer nur auf Schweigen und wegschauen reduziert wurde. Es geht dann einfach nicht sich hinzusetzen, auf den Tisch zu klopfen und zu sagen was wirklich ist. Als Kind habe ich gelernt angepasst zu Leben. Mami und Papi haben mich nicht mehr lieb, wenn ich anderen von mir erzähle. Warum schauen sie sonst immer so streng, wenn mir vor Bekannten und Freunden der Familie versehentlich etwas rausrutscht? Also besser brav den Mund halten, nicht über sich selber und seine Gefühle sprechen und alles ist in Butter.
Und jetzt soll ich es auf einmal anders machen. Ich kann ja wohl schlecht die Wohnung künden, einen neuen Job annehmen, in eine andere Stadt ziehen und niemandem etwas davon erzählen, oder etwa doch? Ein Zettel an der Haustür "Bin nach M. zu V. gezogen" langt doch fürs erste vollkommen.
Beispielsweise suche ich seit einem Jahr nach einem geeigneten Zeitpunkt um mit meiner Familie Tacheles zu sprechen. Um ihnen zu sagen, dass ich von hier weg ziehen werde und dass ich eine glückliche und liebevolle Beziehung mit einem wunderbaren Menschen führe. Eigentlich nichts schlimmes. Nichts, was irgendwie gravierende Konsequenzen nach sich ziehen könnte, aber so einfach ist es dann doch nicht, wenn die Kommunikatios- und Vertrauenskultur immer nur auf Schweigen und wegschauen reduziert wurde. Es geht dann einfach nicht sich hinzusetzen, auf den Tisch zu klopfen und zu sagen was wirklich ist. Als Kind habe ich gelernt angepasst zu Leben. Mami und Papi haben mich nicht mehr lieb, wenn ich anderen von mir erzähle. Warum schauen sie sonst immer so streng, wenn mir vor Bekannten und Freunden der Familie versehentlich etwas rausrutscht? Also besser brav den Mund halten, nicht über sich selber und seine Gefühle sprechen und alles ist in Butter.
Und jetzt soll ich es auf einmal anders machen. Ich kann ja wohl schlecht die Wohnung künden, einen neuen Job annehmen, in eine andere Stadt ziehen und niemandem etwas davon erzählen, oder etwa doch? Ein Zettel an der Haustür "Bin nach M. zu V. gezogen" langt doch fürs erste vollkommen.
interlife - 1. Feb, 10:54
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