Testosteron - die illegale Droge
Testosteron muss wohl ein ganz besonderer Stoff sein, denn sonst hätte ich es sicher schon längst verschrieben bekommen!
Nach über zwei Monaten (*Räusper* und *Hust*) hat Dr. H. vom Netzwerk heute meinen neuen Lieblingsarzt Dr. V aus B. (verdammte Anonymisierungen) zürückgerufen.
Dr. V. ist ganz begeistert von Dr. H.., weil er doch so unheimlich kompetent und nett sei. Ich bin aber wirklich weniger begeistert, denn Dr. H. konnte natürlich nicht sagen wieviel Testo er mir verschrieben soll. Ist ja vollkommen klar, denn dazu existieren keine Daten.
Allerdings komme ich jetzt in die Testo-Studie vom Netzwerk rein und habe Aussichten auf eine gezielte Anpassung meines Stoffwechsels an Testosteron. Bis dahin bekomme ich zum ersten Mals seit drei Jahren wieder Östrogen. Nein, nicht das grausame Trisequenz, das mich zu einem suizidgefährdeten und manischdepressiven Monster mutieren lässt; sondern ein reines Östrogen ohne Gestagen (Gebärmutterschleimhaut hab ich keine, was meiner früheren Ärztin aber egal war).
Außerdem weiß ich jetzt, das Trisequenz so eine Sache ist. Etwa 50% der XY-Frauen vertragen es ganz gut, die anderen 50% hingegen mutieren zu willenlosen Monstern, wie ich eines war. Meiner Meinung nach sind die 50%, denen es damit gut geht auch willenlose Monster, jedoch haben sie noch ihr Medikament abgesetzt und wissen daher nicht wie es sich anfüllt, wenn man nicht unter der Fuchtel dieses Medikamentes steht. Aber vielleicht irre ich mich auch.
In zwei Wochen hol ich mir also mein Rezept ab und quatsche mit meinem neuen Lieblingsarzt (ich kann es nicht oft genug betonen) Dr. V. gescheit über unser weiteres Vorgehen.
Wer weiß, vielleicht bekomme ich ja ein ganz kleines Testosteronpflaster dazu?
Ich weiß, dass das noch nichts großartiges ist, aber es sind Aussichten und langsam zeichnet sich ein Weg in dieser nebelverhangenen Zone ab. Eine Lösung und das Ziel werden langsam sichtbar und so bin ich ganz zufrieden und weiß, dass ich jetzt endlich einen Arzt habe, der mich für voll nimmt und sich auch um meine Angelegenheiten kümmert ohne dass ich ihm ständig im Genick sitzen muss. Schön.
Nach über zwei Monaten (*Räusper* und *Hust*) hat Dr. H. vom Netzwerk heute meinen neuen Lieblingsarzt Dr. V aus B. (verdammte Anonymisierungen) zürückgerufen.
Dr. V. ist ganz begeistert von Dr. H.., weil er doch so unheimlich kompetent und nett sei. Ich bin aber wirklich weniger begeistert, denn Dr. H. konnte natürlich nicht sagen wieviel Testo er mir verschrieben soll. Ist ja vollkommen klar, denn dazu existieren keine Daten.
Allerdings komme ich jetzt in die Testo-Studie vom Netzwerk rein und habe Aussichten auf eine gezielte Anpassung meines Stoffwechsels an Testosteron. Bis dahin bekomme ich zum ersten Mals seit drei Jahren wieder Östrogen. Nein, nicht das grausame Trisequenz, das mich zu einem suizidgefährdeten und manischdepressiven Monster mutieren lässt; sondern ein reines Östrogen ohne Gestagen (Gebärmutterschleimhaut hab ich keine, was meiner früheren Ärztin aber egal war).
Außerdem weiß ich jetzt, das Trisequenz so eine Sache ist. Etwa 50% der XY-Frauen vertragen es ganz gut, die anderen 50% hingegen mutieren zu willenlosen Monstern, wie ich eines war. Meiner Meinung nach sind die 50%, denen es damit gut geht auch willenlose Monster, jedoch haben sie noch ihr Medikament abgesetzt und wissen daher nicht wie es sich anfüllt, wenn man nicht unter der Fuchtel dieses Medikamentes steht. Aber vielleicht irre ich mich auch.
In zwei Wochen hol ich mir also mein Rezept ab und quatsche mit meinem neuen Lieblingsarzt (ich kann es nicht oft genug betonen) Dr. V. gescheit über unser weiteres Vorgehen.
Wer weiß, vielleicht bekomme ich ja ein ganz kleines Testosteronpflaster dazu?
Ich weiß, dass das noch nichts großartiges ist, aber es sind Aussichten und langsam zeichnet sich ein Weg in dieser nebelverhangenen Zone ab. Eine Lösung und das Ziel werden langsam sichtbar und so bin ich ganz zufrieden und weiß, dass ich jetzt endlich einen Arzt habe, der mich für voll nimmt und sich auch um meine Angelegenheiten kümmert ohne dass ich ihm ständig im Genick sitzen muss. Schön.
interlife - 28. Sep, 15:54
5 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Schlachtplan
Kaweechelchen - 28. Sep, 21:12
Ich mache seit einiger Zeit eine Hormontherapie, anfänglich bin ich immer total über die Wirkung überrascht, dann gewöhnt sich der Körper leider dran und die tolle Wirkung ist dahin...
Aber spannend...
Aber spannend...
interlife - 28. Sep, 21:22
naja, wenn die wirkung der hormone über fünf jahre anhält und es immer schlimmer wird ist das schon so eine sache.
auf der anderen seite: wie soll sich der körper an einen stoff gewöhnen, den er gar nicht kennt? so wie zum beispiel östrogen von stutenpisse bei einem männlichen stoffwechsel und gestagen für den ablauf des blutes in der gebärmutter, die ich aber nie hatte.
mit hormonen ist nicht zu spasen, denn sie haben hammerwirkung auf unser endokrines system, aber ohne horme ist es schier unmöglich ein geregeltes leben zu leben wenn alle fünf minuten wallungen auftreten.
wuaaa
du sprichst wahrscheinlich von der pille?
auf der anderen seite: wie soll sich der körper an einen stoff gewöhnen, den er gar nicht kennt? so wie zum beispiel östrogen von stutenpisse bei einem männlichen stoffwechsel und gestagen für den ablauf des blutes in der gebärmutter, die ich aber nie hatte.
mit hormonen ist nicht zu spasen, denn sie haben hammerwirkung auf unser endokrines system, aber ohne horme ist es schier unmöglich ein geregeltes leben zu leben wenn alle fünf minuten wallungen auftreten.
wuaaa
du sprichst wahrscheinlich von der pille?
Kaweechelchen - 28. Sep, 21:29
Ja. Ich nehme die, weil ich einen extremen Überschuss an Androgenen habe und kaum Östrogene.
(Ich sehe total unmännlich aus und habe keinen Damenbart, falls du das denkst..)
Habe dadurch extreme Stimmungsschwankungen, Kopfweh etc.
Ja damit ist nicht zu spaßen..
Ich habe mich lange gegen die Pille geweigert nur hat mir meine Ärztin dann irgendwann gesagt:wenn wir jetzt nicht anfangen mit Hormonen, können Sie Kinder vergessen.
Das endokrine System ist so komplex...lerne es gerade..
(Die Androgene waren wirklich extremst erhöht..)
(Ich sehe total unmännlich aus und habe keinen Damenbart, falls du das denkst..)
Habe dadurch extreme Stimmungsschwankungen, Kopfweh etc.
Ja damit ist nicht zu spaßen..
Ich habe mich lange gegen die Pille geweigert nur hat mir meine Ärztin dann irgendwann gesagt:wenn wir jetzt nicht anfangen mit Hormonen, können Sie Kinder vergessen.
Das endokrine System ist so komplex...lerne es gerade..
(Die Androgene waren wirklich extremst erhöht..)
interlife - 28. Sep, 21:40
Nebennieren produzieren wohl zu viel Androgene?
Ein Überschuss von Androgenen muss nicht immer sofort eine Virilisierung miteinschließen, kommt ganz drauf an wie viele, was für welche und woher sie kommen. Der kommt nämlich meist viel viel später. (hast ja noch aussichten! hihi)
Wenn die Hormone nicht optimal eingestellt sind, sind Stimmungsschwankungen dann natürlich das Resultat.
Ein Überschuss von Androgenen muss nicht immer sofort eine Virilisierung miteinschließen, kommt ganz drauf an wie viele, was für welche und woher sie kommen. Der kommt nämlich meist viel viel später. (hast ja noch aussichten! hihi)
Wenn die Hormone nicht optimal eingestellt sind, sind Stimmungsschwankungen dann natürlich das Resultat.
Kaweechelchen - 28. Sep, 21:44
Oje...du erinnerst mich daran, dass ich Anatomie lernen sollte..Ich merke mir die ganzen Hormone und ihre Drüsen nicht...EPO,Testosteron...
Dabei kann ich mir sonst alles direkt merken...
Dabei kann ich mir sonst alles direkt merken...

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