Der Anfang war der Tod der Verleumdnung
Es ist mal wieder soweit. Geheimnisse, Halbwahrheiten und Notlügen haben Überhand genommen und in mir schwielt die Aggression, Ärger über sich selbst und die Wut sich selbst zu verleugnen.
2008 begann nicht wie geplant. Um halb zwölf kam es, dieses Gefühl etwas Unrechtes getan zu haben, besser gesagt zu tun. Was ist falsch daran einen Menschen zu lieben? Weshalb fürchte ich mich so davor zu mir und zu meiner Liebe zu stehen? Gibt es überhaupt einen Grund? Um Missverständnisse auszuräumen: Es geht um meine Familie. Familiengeheimnisse.
Man kommt auf die Welt und wird nicht so angenommen wie man ist. Hält den Finger vor verschlossene Lippen, zieht eine ernste Miene und sagt PSST. So geht es weiter. Ein versehentliches Wort vor Bekannten; ein ermahnender Blick; Halt die Klappe kleines, keiner darf wissen was mit dir ist. Du bist die Familieninterne Freakshow, doch keiner darf es wissen.
So wird geschwiegen und eines Tages scheint es so, als wäre nie etwas gewesen. Das Leben verläuft in ruhigen Bahnen. Man tut so, als hätte man darüber geredet. Als wäre das Familiengeheimnis kein Geheimnis mehr. Es wird darüber gesprochen um nicht mehr darüber sprechen zu müssen. Ein erkaufter, unsicherer Frieden auf Zeit. Wie unsicher kann die Zukunft sein? Ist das Geheimnis auch wirklich gut verschnürt in den Köpfen der anderen verdrängt?
Und dann passiert etwas. Das Leben beginnt in den Adern zu pulsieren. Eine neue Lebensenergie keimt auf und beginnt Wurzeln zu schlagen. Man wird eigenständig, kappselt sich ab und versucht das zu tun was jeder irgendwann macht und als "Freiheit" definiert: Man schafft Distanz zwischen sich und seiner Familie. Doch die Familiengeheimnisse bleiben bestehen und beeinflussen einen weiter. In allem was man tut schwingt die Angst mit etwas zu tun, was falsch sein könnte. Etwas zu tun was das wohl gehütete Vermächtnis der Freakshow offenbaren könnte.
Lügen und Halbwahrheiten müssen wieder herhalten, wenn das eigene Leben der eigennen Familie nicht als zumutbar erscheint? Nicht zumutbar? Mit Recht: Was kümmert es mich ob mein Leben anderen gegenüber zumutbar ist. Es ist wie es ist: Das Geheimniss ist so groß, so in den Köpfen aller beteiligter verankert. Die Geheimhaltung hat auch heute noch immer so eine Priorität, dass mein Leben permenant davon beeinflusst wird. Wir kann ich mir, meinem Leben, meiner Liebe so eine Chance geben? Es gibt nur eins: Der berühmte Sprung ins kalte Wasser. Sich dem unvermeindlichen Stellen. Mit allen Konsequenzen, auch wenn das schon längst überfällige Offenbart wird und eine heile (Schein-)Welt zusammenbrechen mag.
Keine Rechtvertigungen mehr
Keine Verleumdnungen mehr
Keine Halbwahrheiten und keine Notlügen
100 % ich
1000% Leben
2008 begann nicht wie geplant. Um halb zwölf kam es, dieses Gefühl etwas Unrechtes getan zu haben, besser gesagt zu tun. Was ist falsch daran einen Menschen zu lieben? Weshalb fürchte ich mich so davor zu mir und zu meiner Liebe zu stehen? Gibt es überhaupt einen Grund? Um Missverständnisse auszuräumen: Es geht um meine Familie. Familiengeheimnisse.
Man kommt auf die Welt und wird nicht so angenommen wie man ist. Hält den Finger vor verschlossene Lippen, zieht eine ernste Miene und sagt PSST. So geht es weiter. Ein versehentliches Wort vor Bekannten; ein ermahnender Blick; Halt die Klappe kleines, keiner darf wissen was mit dir ist. Du bist die Familieninterne Freakshow, doch keiner darf es wissen.
So wird geschwiegen und eines Tages scheint es so, als wäre nie etwas gewesen. Das Leben verläuft in ruhigen Bahnen. Man tut so, als hätte man darüber geredet. Als wäre das Familiengeheimnis kein Geheimnis mehr. Es wird darüber gesprochen um nicht mehr darüber sprechen zu müssen. Ein erkaufter, unsicherer Frieden auf Zeit. Wie unsicher kann die Zukunft sein? Ist das Geheimnis auch wirklich gut verschnürt in den Köpfen der anderen verdrängt?
Und dann passiert etwas. Das Leben beginnt in den Adern zu pulsieren. Eine neue Lebensenergie keimt auf und beginnt Wurzeln zu schlagen. Man wird eigenständig, kappselt sich ab und versucht das zu tun was jeder irgendwann macht und als "Freiheit" definiert: Man schafft Distanz zwischen sich und seiner Familie. Doch die Familiengeheimnisse bleiben bestehen und beeinflussen einen weiter. In allem was man tut schwingt die Angst mit etwas zu tun, was falsch sein könnte. Etwas zu tun was das wohl gehütete Vermächtnis der Freakshow offenbaren könnte.
Lügen und Halbwahrheiten müssen wieder herhalten, wenn das eigene Leben der eigennen Familie nicht als zumutbar erscheint? Nicht zumutbar? Mit Recht: Was kümmert es mich ob mein Leben anderen gegenüber zumutbar ist. Es ist wie es ist: Das Geheimniss ist so groß, so in den Köpfen aller beteiligter verankert. Die Geheimhaltung hat auch heute noch immer so eine Priorität, dass mein Leben permenant davon beeinflusst wird. Wir kann ich mir, meinem Leben, meiner Liebe so eine Chance geben? Es gibt nur eins: Der berühmte Sprung ins kalte Wasser. Sich dem unvermeindlichen Stellen. Mit allen Konsequenzen, auch wenn das schon längst überfällige Offenbart wird und eine heile (Schein-)Welt zusammenbrechen mag.
Keine Rechtvertigungen mehr
Keine Verleumdnungen mehr
Keine Halbwahrheiten und keine Notlügen
100 % ich
1000% Leben
interlife - 1. Jan, 01:24
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