Rezension: Die Katze ist kein Vogel
Melanie Jilg ist jung, talentiert, kreativ und ohne jeglichen Geltungsdrang. Sie ist die Schöpferin des Films "Die Katze ist kein Vogel". Anders als in Scharangs Tintenfischalarm, bei dem sich spätestens nach Minute 15 dem Zuseher der Gedanke aufzwängt, ob Scharang nicht einen gewissen Geltungsdrang zu befriedigen hat, bleibt Jilg vollkommen im Hintergrund. Das Konzept Menschen mit nur einer einzigen, fixen Kameraeinstellung in close-up zu protraitieren ist äußerst gut gelungen. Jilg stellt lediglich präzise und gut gesetzte Zwischenfragen. Was bleibt sind vier Menschen, die erzählen, wo lange geschwiegen wurde.
Ich kenne alle vier Protaginisten und ich kenne alle vier Einstellungen und so kam ich ins Grübeln. Intersexualität lässt so viele Möglichkeiten, so viele Lebenskonzepte so viele Arten des Erlebens und Umgangs zu.
Über den Inhalt zu urteilen ist nicht möglich, denn wie soll ich einen Film mit Menschen, die ich kenne und zu denen ich ich mich verbunden fühle, objektiv in Scheiben schneiden?
Ich hätte gerne noch mehr gehört, doch leider ist der Streifen wirklich kurz geraten. Was bleibt ist dieses wirklich großartige Konzept. Ein Experiment, dass durch und durch stimmig und gelungen ist und kaum noch fragen offen lässt. Es gibt tiefe Einblicke in das Leben von Menschen, die auf mich eine unheimliche Ausstrahlung haben. Große, starke, verletzte, schöne Menschen.
Ich danke den Protagonisten für ihren Einsatz und die Mühen. Und ja: "Alleine ist das nicht zu bewältigen" und unsere Identität hat noch tausende anderer interessanter und wichtiger Aspekte. Intersexualität ist manchmal nur ein Sandkorn. Ein Sandkorn, dass uns zusammenführt.
(Sehr schlechte Rezension, gar nicht sachlich, aber trotzdem: Anschaun! Es lohnt sich!)
Nachtrag:
Ganz großartig ist die Musik im Abspann. Ich kann einen Film mit Zombie von Kante nur lieben. Ein stimmiges Lied für das Thema.
Ich kenne alle vier Protaginisten und ich kenne alle vier Einstellungen und so kam ich ins Grübeln. Intersexualität lässt so viele Möglichkeiten, so viele Lebenskonzepte so viele Arten des Erlebens und Umgangs zu.
Über den Inhalt zu urteilen ist nicht möglich, denn wie soll ich einen Film mit Menschen, die ich kenne und zu denen ich ich mich verbunden fühle, objektiv in Scheiben schneiden?
Ich hätte gerne noch mehr gehört, doch leider ist der Streifen wirklich kurz geraten. Was bleibt ist dieses wirklich großartige Konzept. Ein Experiment, dass durch und durch stimmig und gelungen ist und kaum noch fragen offen lässt. Es gibt tiefe Einblicke in das Leben von Menschen, die auf mich eine unheimliche Ausstrahlung haben. Große, starke, verletzte, schöne Menschen.
Ich danke den Protagonisten für ihren Einsatz und die Mühen. Und ja: "Alleine ist das nicht zu bewältigen" und unsere Identität hat noch tausende anderer interessanter und wichtiger Aspekte. Intersexualität ist manchmal nur ein Sandkorn. Ein Sandkorn, dass uns zusammenführt.
(Sehr schlechte Rezension, gar nicht sachlich, aber trotzdem: Anschaun! Es lohnt sich!)
Nachtrag:
Ganz großartig ist die Musik im Abspann. Ich kann einen Film mit Zombie von Kante nur lieben. Ein stimmiges Lied für das Thema.
interlife - 10. Nov, 20:03
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