Der Bart
Ich habe nachgedacht (, denn ich habe defintiv viel zu viel Zeit zum Nachdenken) und festgestellt, dass ich gerne eine Bart hätte.
Als vor über 20 Jahren mein Vater meinen Kinderarzt fragte, was wäre, wenn ich eines Tages als Mann weiterleben möchte, sagte dieser einfach "Geht nicht". Als ich dann 23 Jahre später Testosteron zuführte war da schon so ein kleier Hoffnungsschimmer. Es könnte ja sein, dass sich etwas geändert hat. Dem war aber nicht so.
Im Moment gibt es kein Szenario, welches mich auch nur annähernd zufrieden stellen könnte. Ich will nicht als Hermaphrodit leben. Abgesehen von der Tatsache, dass ich so keinen Job bekommen würde, sehne ich mich wenn dann schon auch nach ein wenig äußerer Eindeutigkeit, einer männlichen Eindeutigkeit. Doch das ist und bleibt Wunschdenken, aber es lässt mich einfach nicht mehr los. Zwar kann ich mich damit trösten, dass ich ein intersexueller Mensch und sowohl als auch bin, aber Bart wächst mir davon auch keiner und es ändert auch nichts an der Tatsache, dass ich als Frau wahrgenommen und angesprochen werde. Alles andere wäre einfach nur lachhaft.
Es ist sehr schade, dass ich an diesem Zustand nichts ändern kann. Ich bin in meinem Körper gefangen und ich werde wohl nie mein Inneres mit meinem Äußeren in Einklang bringen können. Dieser Umstand mach mich traurig, aber wie heißt es so schön:
"Löse die Probleme die du lösen kannst und versuch nicht etwas zu ändern, wenn du nichts dagegen ausrichten kannst!" - Man versuchts, aber ist eben manchmal doch recht schwer.
Als vor über 20 Jahren mein Vater meinen Kinderarzt fragte, was wäre, wenn ich eines Tages als Mann weiterleben möchte, sagte dieser einfach "Geht nicht". Als ich dann 23 Jahre später Testosteron zuführte war da schon so ein kleier Hoffnungsschimmer. Es könnte ja sein, dass sich etwas geändert hat. Dem war aber nicht so.
Im Moment gibt es kein Szenario, welches mich auch nur annähernd zufrieden stellen könnte. Ich will nicht als Hermaphrodit leben. Abgesehen von der Tatsache, dass ich so keinen Job bekommen würde, sehne ich mich wenn dann schon auch nach ein wenig äußerer Eindeutigkeit, einer männlichen Eindeutigkeit. Doch das ist und bleibt Wunschdenken, aber es lässt mich einfach nicht mehr los. Zwar kann ich mich damit trösten, dass ich ein intersexueller Mensch und sowohl als auch bin, aber Bart wächst mir davon auch keiner und es ändert auch nichts an der Tatsache, dass ich als Frau wahrgenommen und angesprochen werde. Alles andere wäre einfach nur lachhaft.
Es ist sehr schade, dass ich an diesem Zustand nichts ändern kann. Ich bin in meinem Körper gefangen und ich werde wohl nie mein Inneres mit meinem Äußeren in Einklang bringen können. Dieser Umstand mach mich traurig, aber wie heißt es so schön:
"Löse die Probleme die du lösen kannst und versuch nicht etwas zu ändern, wenn du nichts dagegen ausrichten kannst!" - Man versuchts, aber ist eben manchmal doch recht schwer.
interlife - 2. Okt, 17:25
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