Hinter dem Schmerz
Tief innen, in der dunkelsten Ecke deiner Seele hast du deinen Schmerz versteckt. Doch auch Wunden, die du nicht siehst, schmerzen...
Hinter dieser Mauer des Schmerzes hast du deine schönsten Wünsche und großartigsten Träume versteckt. Du weißt, dass sie dort ruhen und fürchtest, dass bald der erste Moder auf diesen Kostbarkeiten, die dich am Leben erhalten, ansetzt.
Doch kannst du deine Wünsche und Träume nicht mehr hervorholen und leben, denn vor ihnen bäumt sich eine Riesen Wand des Schmerzes auf. Der Schmerz ist eine verkrustete Wunde. Verkrustete Wunden schmerzen nicht. Eine Schicht aus weißen Blutkörperchen eitern alles zu und verschließen, was zu schützen ist.
Deine Träume und Wünsche hervorzuholen würde bedeuten, dass du diese Wunde wieder aufreißen musst. Dir selbst unendliche Qualen und Schmerzen zufügen müsstest. In deinem Leben sind dir nur wenige Menschen begegnet, die freiwillig leiden. Du bist keine von ihnen. Du wählst die Form des stillen Leidens. Weißt, dass hinter der Kruste eine Wunde klafft, die nie mehr verheilen wird.
Doch an manchen Tagen bröckelt die Mauer. Wie ein gleißender Strahl überkommt dich für einen Augenblick das Gefühl des Lebens, dass du gerne leben würdest. Erhaschst du ein Bild jenes Lebens, dass du gerne Leben würdest. Darfst du einen Moment deinen Blick auf die Person richtet, die du gerne währst. Und mit diesem Moment der Erleuchtung überkommt dich auch ein Schauer unheilbaren Schmerzes. Dir wird klar, dass du etwas verloren hast, dass du niemals besessen hast. Dass du niemals das Leben wählen kannst, dass dir doch eigentlich zustehen sollte. Es wird klar, dass das Leben hinter der Wunde ist und du im Käfig sitzt. Doch niemals wirst du im Stande sein hinter die Grenze des Schmerzes zu treten, denn es ist dir nicht bestimmt.
Hinter dieser Mauer des Schmerzes hast du deine schönsten Wünsche und großartigsten Träume versteckt. Du weißt, dass sie dort ruhen und fürchtest, dass bald der erste Moder auf diesen Kostbarkeiten, die dich am Leben erhalten, ansetzt.
Doch kannst du deine Wünsche und Träume nicht mehr hervorholen und leben, denn vor ihnen bäumt sich eine Riesen Wand des Schmerzes auf. Der Schmerz ist eine verkrustete Wunde. Verkrustete Wunden schmerzen nicht. Eine Schicht aus weißen Blutkörperchen eitern alles zu und verschließen, was zu schützen ist.
Deine Träume und Wünsche hervorzuholen würde bedeuten, dass du diese Wunde wieder aufreißen musst. Dir selbst unendliche Qualen und Schmerzen zufügen müsstest. In deinem Leben sind dir nur wenige Menschen begegnet, die freiwillig leiden. Du bist keine von ihnen. Du wählst die Form des stillen Leidens. Weißt, dass hinter der Kruste eine Wunde klafft, die nie mehr verheilen wird.
Doch an manchen Tagen bröckelt die Mauer. Wie ein gleißender Strahl überkommt dich für einen Augenblick das Gefühl des Lebens, dass du gerne leben würdest. Erhaschst du ein Bild jenes Lebens, dass du gerne Leben würdest. Darfst du einen Moment deinen Blick auf die Person richtet, die du gerne währst. Und mit diesem Moment der Erleuchtung überkommt dich auch ein Schauer unheilbaren Schmerzes. Dir wird klar, dass du etwas verloren hast, dass du niemals besessen hast. Dass du niemals das Leben wählen kannst, dass dir doch eigentlich zustehen sollte. Es wird klar, dass das Leben hinter der Wunde ist und du im Käfig sitzt. Doch niemals wirst du im Stande sein hinter die Grenze des Schmerzes zu treten, denn es ist dir nicht bestimmt.
interlife - 27. Feb, 20:06
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