Träume ich?
Heute Mittag war ich wieder bei Dr. V, der seine Ordination leider in dieser grausligen Stadt am See hat.
Ich war irgendwie verwundert und bin mir nicht so ganz sicher, dass er mich nicht verarscht hat, denn er hat eine Haltung eingenommen, die mir so gar nicht bekannt ist: Er hörte mir wie immer ganz genau zu und schien davon felsenfest überzeugt zu sein, das Testosteron das einzig richtige ist. Auch glaubt er mir anscheinend auch, dass ich Östrogen einfach nicht vertrage. So etwas habe ich doch noch nie erlebt! Bisher wurde ich doch immer belächelt und als bemitleidenswerte Patientin abgestempelt, die sich das alles nur einbildet.
Aber Dr. V. ist anders. Er versteht sogar, dass ich keine Untersuchung will. Wie ist das möglich? Wo ist der Haken? Gibt es doch noch Mediziner, die den Patienen für voll nehmen? Heute war er so zuvorkommend, dass ich mich fragen musste, ob er mich überhaupt noch für voll nimmt. Und seine Fragen waren echt gut! Er war vor allem an meinem sozialen Geschlecht interessiert und wie ich damit in der Öffentlichkeit umgehen. So was ist mir doch bisher nie untergekommen.
Auf alle Fälle hat er mich für das nächste halbe Jahr mit Testosteron versorgt (Auf einmal ist alles so einfach) und zur Ader wurde ich auch noch gelassen. Ich frage, ob wohl ein Hormonstatus interessant wäre und schon steckt ne Nadel in meinem Arm. Was ist da bitte im Busch? Warum brauche ich nicht mehr zu überzeugen? Dr. H. vom Netzwerk hat wohl einen sehr positiven Einfluss auf die Mediziner, die sich an ihn wenden. Wenn ich das nur schon früher gewusst hätte. Fühlt sich alles so unreal an.
Ich war irgendwie verwundert und bin mir nicht so ganz sicher, dass er mich nicht verarscht hat, denn er hat eine Haltung eingenommen, die mir so gar nicht bekannt ist: Er hörte mir wie immer ganz genau zu und schien davon felsenfest überzeugt zu sein, das Testosteron das einzig richtige ist. Auch glaubt er mir anscheinend auch, dass ich Östrogen einfach nicht vertrage. So etwas habe ich doch noch nie erlebt! Bisher wurde ich doch immer belächelt und als bemitleidenswerte Patientin abgestempelt, die sich das alles nur einbildet.
Aber Dr. V. ist anders. Er versteht sogar, dass ich keine Untersuchung will. Wie ist das möglich? Wo ist der Haken? Gibt es doch noch Mediziner, die den Patienen für voll nehmen? Heute war er so zuvorkommend, dass ich mich fragen musste, ob er mich überhaupt noch für voll nimmt. Und seine Fragen waren echt gut! Er war vor allem an meinem sozialen Geschlecht interessiert und wie ich damit in der Öffentlichkeit umgehen. So was ist mir doch bisher nie untergekommen.
Auf alle Fälle hat er mich für das nächste halbe Jahr mit Testosteron versorgt (Auf einmal ist alles so einfach) und zur Ader wurde ich auch noch gelassen. Ich frage, ob wohl ein Hormonstatus interessant wäre und schon steckt ne Nadel in meinem Arm. Was ist da bitte im Busch? Warum brauche ich nicht mehr zu überzeugen? Dr. H. vom Netzwerk hat wohl einen sehr positiven Einfluss auf die Mediziner, die sich an ihn wenden. Wenn ich das nur schon früher gewusst hätte. Fühlt sich alles so unreal an.
interlife - 25. Jan, 19:52
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