Vorbereitungen für das Arztgespräch
Man glaubt es kaum, aber jedes mal wenn ich in einer Arztpraxis sitze verliere ich meine Stimme. Ich werde ganz leise und sage irgendwann gar nichts mehr. Nicke nur noch, widerspreche dem Gott in weiß nicht mehr und ziehe dann mit eingezogenem Schwanz (keine Panik, ich hab nicht wirklich einen - ich bin kein Pornozwitter) von danen.
Als ich das letzte mal vor einem Jahr bei meiner Exgynäkologin (ja wir haben uns jetzt getrennt) war, merkte ich, dass ich mich mit einem Stickwortzettel nicht mehr so leicht aus dem Konzept bringen lasse und auf jedes Argument leicht ein Gegenargument setzten kann. Ärzte sind sehr berechenbar und ich kenne mittlerweile all ihre Argumente die gegen eine Testosterontherapie sprechen und ich habe mir auf jedes ihrer Argumente ein nicht vom Tisch zu weisendes Gegenargument überlegt. Diskutieren mit Interlife wird also in Zukunft noch viel unangenehmer als es bisher war.
Da Ärzte im Normalfall etwas anderes als Intersexualität studiert haben, ist ihr Wissen um die Thematik in der Regel sehr dürftig. Leider darf ein Arzt aufgrund seiner beruflich legitimierten Überordnung nicht die Informationen über die ein Patient verfügt (egal wie intelligent er auch ist) in sein eigenes Wissen aufnehmen. In diesem Punkt gibt es die Möglichkeit, dass sich Mediziner an das Expertenteam des Netzwerkes Intersexualität wenden. Allerdings weigern sich viele Mediziner aus ethischen Gründen (man darf sich die eigene Unwissenheit nicht eingestehen) mit dem Netzwerk in Kontakt zu treten und zum einen informiert das Netzwerk die Betroffenen auf Anfrage nicht darüber wie Mediziner informiert werden und welche Informationen sie erhalten.
Alles in allem eine sehr verzwickte Situation, die nur mit einem offenen und aufgeklärten Mediziner zu bewältigen ist. Diese mögen bitte mit mir per Email in Kontak treten. (-> Das war der Scherzmodus)
Als ich das letzte mal vor einem Jahr bei meiner Exgynäkologin (ja wir haben uns jetzt getrennt) war, merkte ich, dass ich mich mit einem Stickwortzettel nicht mehr so leicht aus dem Konzept bringen lasse und auf jedes Argument leicht ein Gegenargument setzten kann. Ärzte sind sehr berechenbar und ich kenne mittlerweile all ihre Argumente die gegen eine Testosterontherapie sprechen und ich habe mir auf jedes ihrer Argumente ein nicht vom Tisch zu weisendes Gegenargument überlegt. Diskutieren mit Interlife wird also in Zukunft noch viel unangenehmer als es bisher war.
Da Ärzte im Normalfall etwas anderes als Intersexualität studiert haben, ist ihr Wissen um die Thematik in der Regel sehr dürftig. Leider darf ein Arzt aufgrund seiner beruflich legitimierten Überordnung nicht die Informationen über die ein Patient verfügt (egal wie intelligent er auch ist) in sein eigenes Wissen aufnehmen. In diesem Punkt gibt es die Möglichkeit, dass sich Mediziner an das Expertenteam des Netzwerkes Intersexualität wenden. Allerdings weigern sich viele Mediziner aus ethischen Gründen (man darf sich die eigene Unwissenheit nicht eingestehen) mit dem Netzwerk in Kontakt zu treten und zum einen informiert das Netzwerk die Betroffenen auf Anfrage nicht darüber wie Mediziner informiert werden und welche Informationen sie erhalten.
Alles in allem eine sehr verzwickte Situation, die nur mit einem offenen und aufgeklärten Mediziner zu bewältigen ist. Diese mögen bitte mit mir per Email in Kontak treten. (-> Das war der Scherzmodus)
interlife - 16. Jul, 16:16
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