Resumé
Wieder sind zwei Semester um und ich kann getrost zurückschauen und sagen, dass ich in diesem Jahr wirklich viel dazugelernt habe. Nicht nur grundlegende pädagogische und didaktische Sachkompetenzen, nein auch wirklich was zum Leben.
Ich habe gelernt, was Erziehung und guter Unterricht bedeuted. Wie er zu funktionieren hat und wie ich ihn anwende. Meine Professoren haben versucht mir ein Werkzeug in die Hand zu geben, mit dem ich gut durch den Schulalltag komme und ich habe es dankend angenommen.
Doch dann erkannte ich, dass dieses Werkzeug nichts taugt, gar nichts.
Die Realität war eine andere. Sie war grausam und brutal und ich kam richtig zu Welt.
Gleichzeitig begann ich die Ursachen dieser Realität zu erforschen und erkannte bald, dass es nicht das Werkzeug war, das nicht funktionierte, denn eine zerklopfte Schraube kann mit keinem Zieher gezogen werden. Egal wie teuer und hoch technologisiert er auch ist.
Ich würde gerne den Kindern die Schuld für mein Versagen geben, aber Kinder können nichts dafür. Sie sind unschuldig und nur das Produkt eines marroden Schulsystems, dass von unserer Regierung immer noch als das Non plus Ultra verteidigt wird.
Es fehlt an Respekt und Wertschätzung. Der Erkenntnis, dass auch Schüler Menschen sind, egal wie dumm sie sich manchmal auch aufführen. Jedes Verhalten eines Menschen verfolgt ein Ziel. Das Ziel it es den Lehrer fertig zu machen. Wie kommt es zu diesem Ziel? Der Lehrer ist das Feindsymbol. Warum ein Feindsymbol? Der Lehrer hat macht über den Schüler, die er auch eiskalt ausnützt um sich in diesem autoritären System über den Jugendlichen oder das Kind zu erheben, da er selbst vom Schüler so gekränkt ist und die einzige Chance zu "gewinnen" in einem aussichtlosen Machtkampf sieht. Es ist ein Teufelskreis.
Das habe ich heuer erkannt und gelernt. Das und vieles anderes. Und es hat mir gezeigt, dass ich diesen Beruf nicht auf ewig ausüben kann. Nicht wegen den Schülern sondern wegen diesem kaputten Lehrerkolegium, dass einfach nicht auszuhalten ist. Ich will jetzt nicht Generalisieren, denn es gibt in Vorarlberg wirklich tolle Schulen mit tollen Lehrern und tollen Schülern, die wirklich tolle Konzepte und Projekte verfolgen, aber es gibt auch schwarze Schafe und ich hatte dieses Semester das Glück an einem solchen schwarzen Schaf zu praktizieren.
Ja, es war Glück! Aus meiner anfänglichen Resegnation ist eine Überzeugung geworden. Ich bin überzeugt, dass etwas zu ändern ist, dass man es nciht so hinnehmen muss, aber als einfacher Hauptschullehrer habe ich nicht wirklich die Möglichkeit großartig etwas zu verändern. Klar, in meiner Klasse, aber es wäre ungerecht den anderen gegenüber. Darum alle.
So, jetzt komm ich ins Faseln.
Ich habe gelernt, was Erziehung und guter Unterricht bedeuted. Wie er zu funktionieren hat und wie ich ihn anwende. Meine Professoren haben versucht mir ein Werkzeug in die Hand zu geben, mit dem ich gut durch den Schulalltag komme und ich habe es dankend angenommen.
Doch dann erkannte ich, dass dieses Werkzeug nichts taugt, gar nichts.
Die Realität war eine andere. Sie war grausam und brutal und ich kam richtig zu Welt.
Gleichzeitig begann ich die Ursachen dieser Realität zu erforschen und erkannte bald, dass es nicht das Werkzeug war, das nicht funktionierte, denn eine zerklopfte Schraube kann mit keinem Zieher gezogen werden. Egal wie teuer und hoch technologisiert er auch ist.
Ich würde gerne den Kindern die Schuld für mein Versagen geben, aber Kinder können nichts dafür. Sie sind unschuldig und nur das Produkt eines marroden Schulsystems, dass von unserer Regierung immer noch als das Non plus Ultra verteidigt wird.
Es fehlt an Respekt und Wertschätzung. Der Erkenntnis, dass auch Schüler Menschen sind, egal wie dumm sie sich manchmal auch aufführen. Jedes Verhalten eines Menschen verfolgt ein Ziel. Das Ziel it es den Lehrer fertig zu machen. Wie kommt es zu diesem Ziel? Der Lehrer ist das Feindsymbol. Warum ein Feindsymbol? Der Lehrer hat macht über den Schüler, die er auch eiskalt ausnützt um sich in diesem autoritären System über den Jugendlichen oder das Kind zu erheben, da er selbst vom Schüler so gekränkt ist und die einzige Chance zu "gewinnen" in einem aussichtlosen Machtkampf sieht. Es ist ein Teufelskreis.
Das habe ich heuer erkannt und gelernt. Das und vieles anderes. Und es hat mir gezeigt, dass ich diesen Beruf nicht auf ewig ausüben kann. Nicht wegen den Schülern sondern wegen diesem kaputten Lehrerkolegium, dass einfach nicht auszuhalten ist. Ich will jetzt nicht Generalisieren, denn es gibt in Vorarlberg wirklich tolle Schulen mit tollen Lehrern und tollen Schülern, die wirklich tolle Konzepte und Projekte verfolgen, aber es gibt auch schwarze Schafe und ich hatte dieses Semester das Glück an einem solchen schwarzen Schaf zu praktizieren.
Ja, es war Glück! Aus meiner anfänglichen Resegnation ist eine Überzeugung geworden. Ich bin überzeugt, dass etwas zu ändern ist, dass man es nciht so hinnehmen muss, aber als einfacher Hauptschullehrer habe ich nicht wirklich die Möglichkeit großartig etwas zu verändern. Klar, in meiner Klasse, aber es wäre ungerecht den anderen gegenüber. Darum alle.
So, jetzt komm ich ins Faseln.
interlife - 7. Jul, 22:53
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