Stunden später
Wie bringt man Wut zum Ausdruck? Wie kann ich ihr mit meinen Worten Nachdruck verleihen? Geht das überhaupt noch? Welche Freiräume bietet das Korsett der Sprache dem sich schreibend ausdrückenden Menschen überhaupt?
Der Bogen des Möglichen wurde längst überspannt und die Suche nach Lücken und Freiräumen, die dem Ausdruck Platz verschaffen sollten wurden nicht gefunden? War deswegen aber alles umsonst?
Auch heute bin ich wieder betrunken. Es passiert nicht mehr einfach so. Es ist kein Trinken des Genusses wegen, nein, es ist ein gezieltes Betrinken um vielleicht in diesem Zustand der nicht mehr vollen Zurechnungsfähigkeit ein Ventil zu finden, das meinen ganzen Frust, der natürlich wie immer durch meine eigenen Unzulänglichkeiten selbst verschuldet ist, ins Nirvana ableitet.
Es ist Wut.
Blanke Wut, weil ich es nicht geschafft habe mich aus der Aphäre zu ziehen. Mir diesen Schwachsinn stundenlang angehört habe und diesen leere Phrasen auch noch zugestimmt habe.
Wut, weil ich nicht mehr ich war und nicht den Raum bekam um ich zu sein.
Wut, weil ich eine Kategorisierung und Schubladisierung zugelassen habe und nicht die Möglichkeit fand mich dagegen zu verteitigen.
Wut, weil ich diesem Schwachkopf Dinge erzählt habe, die ihn nichts angehen und Wut, weil seine anschließenden Ausführungen so bekloppt waren, dass ich nur noch die Flucht in ein weiteres Bier suchen konnte.
Und vor allem Wut, weil ich mich zum ersten Mal bewusst manipulieren lassen habe.
Wut, weil ich so ein Idiot bin.
Und da ich nun vor lauter Kausalitäten nicht mehr weiter weiß und ich mich nun langsam wieder beruhige, weil ich doch die richtigen Worte gefunden habe, trinke ich nicht mehr weiter, sondern hole jetzt den längst verdienten Schlaf nach.
Der Bogen des Möglichen wurde längst überspannt und die Suche nach Lücken und Freiräumen, die dem Ausdruck Platz verschaffen sollten wurden nicht gefunden? War deswegen aber alles umsonst?
Auch heute bin ich wieder betrunken. Es passiert nicht mehr einfach so. Es ist kein Trinken des Genusses wegen, nein, es ist ein gezieltes Betrinken um vielleicht in diesem Zustand der nicht mehr vollen Zurechnungsfähigkeit ein Ventil zu finden, das meinen ganzen Frust, der natürlich wie immer durch meine eigenen Unzulänglichkeiten selbst verschuldet ist, ins Nirvana ableitet.
Es ist Wut.
Blanke Wut, weil ich es nicht geschafft habe mich aus der Aphäre zu ziehen. Mir diesen Schwachsinn stundenlang angehört habe und diesen leere Phrasen auch noch zugestimmt habe.
Wut, weil ich nicht mehr ich war und nicht den Raum bekam um ich zu sein.
Wut, weil ich eine Kategorisierung und Schubladisierung zugelassen habe und nicht die Möglichkeit fand mich dagegen zu verteitigen.
Wut, weil ich diesem Schwachkopf Dinge erzählt habe, die ihn nichts angehen und Wut, weil seine anschließenden Ausführungen so bekloppt waren, dass ich nur noch die Flucht in ein weiteres Bier suchen konnte.
Und vor allem Wut, weil ich mich zum ersten Mal bewusst manipulieren lassen habe.
Wut, weil ich so ein Idiot bin.
Und da ich nun vor lauter Kausalitäten nicht mehr weiter weiß und ich mich nun langsam wieder beruhige, weil ich doch die richtigen Worte gefunden habe, trinke ich nicht mehr weiter, sondern hole jetzt den längst verdienten Schlaf nach.
interlife - 27. Jun, 20:38
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
So bin ich

Jetzt schon bei