ent|TARNT
Vor zwei Wochen wartete ich vor dem Büro eines Professors, dass der gnädige Herr doch entlich aufkreuzt (er kam so zwei Stunden zu spät). Vor dem Büro sind auf vier Tischen verschiedene Stundentenzeitschriften, Flyer und Werbung aufgebaut. Da ich ja sonst nichts zu tun hatte stöberte ich ich die alten Progress durch und stieß auf ein Interview mit Alex und Elisabeth. Mich in meiner Umwelt ertappt fühlend, steckte ich die Zeitschrift in meine Tasche um den Artikel zu einem späteren Zeitpunkt zu lesen. Ja nicht in der PA, man könnte mich ja enttarnen und daraufhin exmartikulieren, da Intersexuelle ja keine Lebensberechtigung haben. Es war wieder ein typisches Beispiel in einen Rückfall von alten Verhaltensmustern. Aus Angst erkannt und gebranntmarkt zu werden hätte ich am liebsten den ganzen Stapel Zeitschriften sofort verbrannt.
Mittlerweile weiß ich, was ich tun muss um aus diesen verdammten Verhaltensmustern endlich auszusteigen und dem ganzen locker entgegen zu stehen. Es ist so leicht und war früher doch so schwer: REDEN!
Es ist für mich kein Problem mehr darüber zu reden und andere zu informieren. Ich rede mir immer noch ein, dass ich dann ganz nervös werde, es mir unangenehm ist und die Welt zusammenbricht, aber es passiert einfach nie. Ich lebe noch immer und rede auch noch immer.
Auf jeden Fall habe ich geredet und das Gespenst hat seinen Schrecken nun verloren. Es gibt jetzt keine Angst mehr davor in der PA enttarnt zu werden, denn das habe ich jetzt selbst getan und so lebt es sich auch ein Stück besser.
Solche Ängste entstehen nur, wenn ich nicht von Anfang an nicht zu mir selbst stehe und meine eigenen Identität verleugne.
Mittlerweile weiß ich, was ich tun muss um aus diesen verdammten Verhaltensmustern endlich auszusteigen und dem ganzen locker entgegen zu stehen. Es ist so leicht und war früher doch so schwer: REDEN!
Es ist für mich kein Problem mehr darüber zu reden und andere zu informieren. Ich rede mir immer noch ein, dass ich dann ganz nervös werde, es mir unangenehm ist und die Welt zusammenbricht, aber es passiert einfach nie. Ich lebe noch immer und rede auch noch immer.
Auf jeden Fall habe ich geredet und das Gespenst hat seinen Schrecken nun verloren. Es gibt jetzt keine Angst mehr davor in der PA enttarnt zu werden, denn das habe ich jetzt selbst getan und so lebt es sich auch ein Stück besser.
Solche Ängste entstehen nur, wenn ich nicht von Anfang an nicht zu mir selbst stehe und meine eigenen Identität verleugne.
interlife - 17. Jun, 13:40
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