m.ü.d.e.
Um halb sieben aus dem Bett geschleppt, den Schlaf aus den Augen gerieben und an den Ort der Sinnlosigkeit gewandert.
Um sieben Uhr abends wieder durch die Haustür gekrochen.
müde
sinnlos
lange
Heute Abend bin ich mir zum ersten Mal seit langem wieder meiner selbstverschuldeten / gewollten Einsamkeit bewusst geworden. Seit ich jeglichen sozialen Kontakt zu anderen Menschen außerhalb meiner Studien- und Arbeitsumwelt abgebrochen habe, sind etwa zwei (nein, etwa schon drei?) Monate vergangen und ich habe mein neu errungenes Einsiedlerleben genossen. Doch heute Abend fehlt es mir. Diese Oberflächlichkeit, diese unmögliche Art bestimmter Menschen, wie sie anderen zeigen, dass sie anderer Meinung sind. Das Anschweigen und in den Tischfussballkasten starren. Die wenigen gesprochenen Worte eines Abends, die sich oft nuf auf ein "bring mir auch noch ein Bier mit" beschränkten.
All diese Oberflächlichkeiten fehlen mir heute Abend, denn zum ersten Mal seit langer Zeit ist mir nicht nach tiefsinnigen und gedankenraubenden Gespräche zumute.
Heute bin ich ein klein bisschen Einsam und deshalb wälze ich mich nun ein bisschen im Selbstmitleid über meine selbstverschuldete Einsamkeit um morgen wieder stark zu sein. Damit ich mir wieder einreden kann, dass ich die eh nicht brauche um Glücklich zu sein.
Um sieben Uhr abends wieder durch die Haustür gekrochen.
müde
sinnlos
lange
Heute Abend bin ich mir zum ersten Mal seit langem wieder meiner selbstverschuldeten / gewollten Einsamkeit bewusst geworden. Seit ich jeglichen sozialen Kontakt zu anderen Menschen außerhalb meiner Studien- und Arbeitsumwelt abgebrochen habe, sind etwa zwei (nein, etwa schon drei?) Monate vergangen und ich habe mein neu errungenes Einsiedlerleben genossen. Doch heute Abend fehlt es mir. Diese Oberflächlichkeit, diese unmögliche Art bestimmter Menschen, wie sie anderen zeigen, dass sie anderer Meinung sind. Das Anschweigen und in den Tischfussballkasten starren. Die wenigen gesprochenen Worte eines Abends, die sich oft nuf auf ein "bring mir auch noch ein Bier mit" beschränkten.
All diese Oberflächlichkeiten fehlen mir heute Abend, denn zum ersten Mal seit langer Zeit ist mir nicht nach tiefsinnigen und gedankenraubenden Gespräche zumute.
Heute bin ich ein klein bisschen Einsam und deshalb wälze ich mich nun ein bisschen im Selbstmitleid über meine selbstverschuldete Einsamkeit um morgen wieder stark zu sein. Damit ich mir wieder einreden kann, dass ich die eh nicht brauche um Glücklich zu sein.
interlife - 29. Mai, 21:59
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