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Dienstag, 25. April 2006

melancholische pseudo-pillen

meds


Lange habe ich mich nicht getraut hineinzuhören und habe meine Ohren fest verschlossen, wenn ihr neuster Song lief um ja nicht wieder so enttäuscht zu werden wie bei ihrem letzen Album, als ich mir schwor nie wieder Placebo zu hören und beschloss sie zu hassen.

Aber jetzt ist die Welt mit Meds wieder in Ordnung. Die Stimmung passt wieder. Die Melancholie ist wieder voll da und greift voll in mein Hirn. Der Ring legt sich wieder um meine Brust und das Atmen wird schwer und trotz allem wird einem bei diesen wunderbaren Gesang von Brian Molko einfach warm ums Herz. Placebo ist meine Jugendband. Sie stehen für ein Lebensgefühl, dass ich damals hatte und immer noch habe. Einen Zustand aus dem ich einfach nicht herauswachsen kann. Die totale Schwermütigkeit, die manchmal weniger und machmal wieder so extrem wird, dass es keinen Ausweg mehr zu geben scheint.
Ich gehöre eigentlich nicht zu diesen Bandfetischisten, aber bei Placebo ist das anders. In ihren Texten finde ich mich selbst wieder und mit ihrem neuen Album haben sie sich wieder in mein Herz gespielt.
JA zu Scheinmedikamenten!

Living Intersex?!

Zwischen weiblich und männlich liegt die Unendlichkeit!

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