...
Wenn ich davon schreibe, wie leer ich mich fühle, so hat das nur den einen Zweck, dass es morgen schon wieder ganz anders ist.
Diese ständige Selbstbemitleidung meiner geschätzen Person geht mir verdammt auf meinen nicht mehr vorhandenen Sack!
Ich bin uferlos, weiß nicht was ich will. Unterdrückter Selbsthass bricht von Zeit zu Zeit aus mir hervor und überrollt mich, erwischt mich frontal und wirft mich in eine dunkle Ecke aus der ich nicht mehr herausfinde.
Ich schiebe all meine Probleme auf meine Intersexualität, wobei Intersexualität schon lange nichts Greifbares mehr ist. Zu abstrakt und überladen ist dieser Begriff mittlerweile. Er ist von keiner Bedeutung und in diesem Zustand nicht existent.
Der Drang sich selbst zu verletzen ist stark, doch es ist ein viel größerer Schmerz diesem Drang nicht nachzugeben. Es drückt auf die Brust - schnürt mir dir Kehle zu, jeder Atemzug bedeutet Schmerz. Ein Stich in mein kaltes Herz.
Das Ende dieser Vorstellung wird ungeahnte Ausmaße annehmen. Es ist wie ein Daumenkino: Ruckelnd und unregelmäßig schwingt sich der Protagonist von Seite zu Seite um am Schluss enttäuscht zu werden. Die letzte Seite ist abgerissen. Das Ende ist etwas bodenloses. Ein Ende das keiner erwartet hat und doch niemanden überrascht, denn wie wäre diese Unvollständikeit auch für Überraschungen bereit?
Mein Kopf - er platzt - Druck ohne Ende. Hirn an der Wand. Ein Bild von Hirn tapeziert meine Wand. Ich kann angeben damit. Hirn hat bei mir tapeziert. Wer kann das schon von sich sagen?
Dann wieder der Stich in die Kälte und trotz allem ist mir warm dabei. Blutes Wärme.
Eine innere Blutung die nicht tödlich Enden will.
Diese ständige Selbstbemitleidung meiner geschätzen Person geht mir verdammt auf meinen nicht mehr vorhandenen Sack!
Ich bin uferlos, weiß nicht was ich will. Unterdrückter Selbsthass bricht von Zeit zu Zeit aus mir hervor und überrollt mich, erwischt mich frontal und wirft mich in eine dunkle Ecke aus der ich nicht mehr herausfinde.
Ich schiebe all meine Probleme auf meine Intersexualität, wobei Intersexualität schon lange nichts Greifbares mehr ist. Zu abstrakt und überladen ist dieser Begriff mittlerweile. Er ist von keiner Bedeutung und in diesem Zustand nicht existent.
Der Drang sich selbst zu verletzen ist stark, doch es ist ein viel größerer Schmerz diesem Drang nicht nachzugeben. Es drückt auf die Brust - schnürt mir dir Kehle zu, jeder Atemzug bedeutet Schmerz. Ein Stich in mein kaltes Herz.
Das Ende dieser Vorstellung wird ungeahnte Ausmaße annehmen. Es ist wie ein Daumenkino: Ruckelnd und unregelmäßig schwingt sich der Protagonist von Seite zu Seite um am Schluss enttäuscht zu werden. Die letzte Seite ist abgerissen. Das Ende ist etwas bodenloses. Ein Ende das keiner erwartet hat und doch niemanden überrascht, denn wie wäre diese Unvollständikeit auch für Überraschungen bereit?
Mein Kopf - er platzt - Druck ohne Ende. Hirn an der Wand. Ein Bild von Hirn tapeziert meine Wand. Ich kann angeben damit. Hirn hat bei mir tapeziert. Wer kann das schon von sich sagen?
Dann wieder der Stich in die Kälte und trotz allem ist mir warm dabei. Blutes Wärme.
Eine innere Blutung die nicht tödlich Enden will.
interlife - 30. Dez, 23:41
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