ein eremit auf abwegen
Ich träume mich weg von hier... träume sie weg, die einsamkeit, den druck auf der brust, die melancholie und den schweremut.
es ist nicht leicht sich von freunden zu trennen die man schon eine ewigkeit kennt. vor allem wenn sie melancholie und einsamkeit heißen. irgendwann gewöhnt man sich so an dieses gefühl, dass man denkt etwas fehlt einem im leben, dass man automatisch beginnt nach diesem gefühl zu suchen, wenn man wieder einmal auf der sonnenseite steht. ich begann das gefühl wieder zu suchen, tat alles damit ich mich schlecht fühlte, verbrachte stunden im selbstmitleid, zog mich runter und hoffte, dass es mir bald wieder dreckig geht, damit ich meine treuen begleiter melancholie und einsamkeit wieder fühlen kann. sie mir wieder auf mein herz drücken bis es nur noch so groß wie eine haselnuss ist. mein atem wurde wieder schwerer und ich begann mich wieder zu verkrieche und viel viel musik zu hören. da sitzen, an die decke starren und musik hören.... das tue ich nur, wenn ich mich durch den dreck ziehe.
momentan ist es wieder so, dass ich dieses prozedere durchgespielt habe um an genau DIESEM punkt anzugelangen und zu erkennen, dass es wie immer die sache nicht wert war.
das ende des eremitendaseins ist nah....
es wird wieder bergaufgehen und irgendwann wieder bergab. talfarten machen aber irgendwie mehr spaß als den schlitten wieder hinauf zu ziehen.
es ist nicht leicht sich von freunden zu trennen die man schon eine ewigkeit kennt. vor allem wenn sie melancholie und einsamkeit heißen. irgendwann gewöhnt man sich so an dieses gefühl, dass man denkt etwas fehlt einem im leben, dass man automatisch beginnt nach diesem gefühl zu suchen, wenn man wieder einmal auf der sonnenseite steht. ich begann das gefühl wieder zu suchen, tat alles damit ich mich schlecht fühlte, verbrachte stunden im selbstmitleid, zog mich runter und hoffte, dass es mir bald wieder dreckig geht, damit ich meine treuen begleiter melancholie und einsamkeit wieder fühlen kann. sie mir wieder auf mein herz drücken bis es nur noch so groß wie eine haselnuss ist. mein atem wurde wieder schwerer und ich begann mich wieder zu verkrieche und viel viel musik zu hören. da sitzen, an die decke starren und musik hören.... das tue ich nur, wenn ich mich durch den dreck ziehe.
momentan ist es wieder so, dass ich dieses prozedere durchgespielt habe um an genau DIESEM punkt anzugelangen und zu erkennen, dass es wie immer die sache nicht wert war.
das ende des eremitendaseins ist nah....
es wird wieder bergaufgehen und irgendwann wieder bergab. talfarten machen aber irgendwie mehr spaß als den schlitten wieder hinauf zu ziehen.
interlife - 15. Okt, 21:57
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