Samstag, 16. April 2005

Gründe, warum es mir schlecht geht und was ich dagegen tun könnte

10 Gründe die mir das Leben schwer machen:
  1. Ein Hauptgrund scheint dieses Blog zu sein. Umso mehr ich mich mit meiner verrückten Gedankenwelt auseinandersetzte, desto tiefer ziehe ich mich runter.
  2. Ich habe einfach kein Geld und ohne Geld keine Freizeit.
  3. Panik überkommt mich, wenn ich daran denke, dass ich in neun Tagen zum Arzt gehe.
  4. Mein ständiges Unwohlsein, das Gefühl des ständigen Durstes.... wahrscheinlich nichts anderes als ganz normale Hitzewallungen.
  5. Meine Freunde bekommen mich kaum noch zu sehen und ich verrotte vor dem PC.
  6. Ständig lese ich die traurigsten Geschichten, die ein Blogger niederschreiben kann.
  7. Ich bin zum Ersten mal seit ich studiere, bei einer Prüfung durchgefallen.
  8. Ein geregelter Alltag ist eine Wunschvorstellung.
  9. Das österreichische Schulssystem ist eine einzige Katasrophe. Schüler werden zu unmündigen, vertrottelten und unselbständigen Menschen erzogen. Ich sehe kaum eine Möglichkeit in diesem System dem entgegen wirken zu können.
  10. Ich hinterfrage mein Studium
Welche Lösungen gibt es?

zu 1.:
Ich schreib nicht mehr, ich lese nicht mehr. Einfach mal alles ruhen lassen und schauen wie sich alles entwickelt.

zu 2.:
Suchen suchen suchen und annehmen was gerade zur Verfügung steht.

zu 3.:
Der Ärztin einfach mächtig in den Arsch treten, wenn sie sich blöd anstellt.

zu 4.:
Wieder Hormone zuführen und mehr trinken.

zu 5.:
PC herunterfahren, eine Kiste Bier kaufen und im Garten mit Freunden betrinken.

zu 6.:
PC herunterfahren und einfach keine traurigen Geschichten lesen.
Falls das nicht möglich ist einfach versuchen positive Geschichten zu lesen.

zu 7.:
Dem Professor für das Stellen einer unmöglich dummen, lächerlichen und übrigens nicht behandelten und nirgends aufscheinenden Frage so richtig in den Arsch treten.

zu 8.:
Arbeit suchen, Vorlesungen besuchen, Freunde treffen und einfach Leben.

zu 9. + 10.:
Frau Gehrer einen bösen Brief schreiben.
Unter die Reformpädagogen gehen.
Frene als persönlichen Helden feiern.
Frau Gehrer weitere böse Briefe schreiben.
Eine eigene Schule gründen.
Allen bornierten, konservativen, verblödeten Lehrern die diesem System anhängen noch viel kräftiger in den Arsch treten.


Wie man sieht, ist es gar nicht so schwer sein Leben in den Griff zu bekommen. Das einzige Problem ist die Umsetztung, aber die werde ich jetzt gleich in Angriff nehmen.
Also wünscht mir Glück!
(Punkt 1 werde ich leider nicht umsetzen können)

einfältige Aggressionsmalerei

aggressionsmalerei

Vorgestern war Tag 100 des sinnlosen Geschreibsel und "nach Worte ringen".
Ich hab es einfach vergessen.

Mittlerweile versucht man wieder einmal mich mit Süßigkeiten zu erpressen damit der Hausfrieden wieder hergestellt wird. Aber nicht mit mir! Es ist Schluss mit den Erpressungen! Ich will endlich mal reden anfangen (auch wenn es in diesem Haus nicht möglich scheint).

Tischfußball und Nebenjobs

Als ich heute morgen aufgewacht bin war sie auch schon wieder da: diese Traurigkeit von der ich zur Zeit geplagt werde. Will sie jemand haben? Ich würde sie zu einem günstigen Preis abgeben, denn ich kann sie gar nicht gebrauchen. Vor allem, wenn es so wunderbares Wetter hat und ich krampfhaft versuche den Sonnenschein zu genießen.

Beim Frühstück habe ich mir dann die Stellenangebote durchgeschaut, denn ich habe den Entschluss gefasst jeden Nebenjob der mir rentabel erscheint anzunehmen, auch wenn ich im Endeffekt eine 60 Stunden Woche haben sollte.
Money Money Money
Ich brauch das Geld dringend damit ich so viel wie möglich von hier flüchten kann, aber wie es das Schicksal so will, war natürlich kein Stellenangebot drinnen, was:
  1. In der Nähe ist
  2. Seriös währe
  3. Arbeitszeiten außerhalb meiner Vorlesungen bietet
Gestern Abend war ich mit drei Freunden Tischfußballkicken und Bier trinken.
Eigentlich wäre es ein ganz unterhaltsamer Abend gewesen. Okey, die Unterhaltungen waren ganz schön Oberflächlich und bestand hauptsächlich aus unwichtigem Smalltalk, aber es war trotzdem ganz witzig. Leider sind uns die Euromünzen ausgegangen und wie es eben so läuft konnte die Kellnerin natürlich auch nicht wechseln, da auch sie vergessen hatte 1 Euro Röllchen bei der Bank zu holen.
So gingen wir nach etwa 7 Spielen schon wieder. Aßen noch Kebap und zogen von dannen.

Living Intersex?!

Zwischen weiblich und männlich liegt die Unendlichkeit!

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