Worte eines Kastrators....
Ich bin wütend, wütend, wütend und nochmals wütend.
Soeben habe ich eine Äußerung meines Arztes, der mich mit 11 kastriert hat, gelesen.
"Von den 80.000 Kindern, die in Österreich jährlich geboren werden, betrifft das etwa 25", weiß Univ.-Prof. Dr. Christian Radmayr, Leiter der Abteilung für KinderUrologie an der Innsbrucker Medizin-Universität. Intersexualtität hat mehrere Gesichter: Da gibt es beispielsweise Buben (sehr wohl mit XY Chromosomen), bei denen sich der Hoden vielleicht im Bauchraum befindet, der Hodensack ausschaut wie große Schamlippen und der Penis sehr, sehr klein und eingewachsen ist und mit einer vergrößerten Klitoris verwechselt werden könnte. Schuld daran kann ein Enzymdefekt sein, auf Grund dessen Betroffene bis zur Pubertät zu wenig wirksames Testosteron bilden. "Ab der Pubertät aber wird das männliche Hormon über längere Zeit ausreichend gebildet, es findet eine Vermännlichung statt."
Es gibt aber auch Intersexen, die genetisch Männer sind, wohl auch Hoden haben, aber keinen Penis, dafür einen wohlgeformten weiblichen Busen, aber keine Gebärmutter (testikuläre Feminisierung). Wildt: "Diese Menschen empfinden weiblich, die Hoden produzieren auch Testosteron, aber das ist nicht wirksam."
Dann gibt es Mädchen (mit XX-Chromosomen), die mit einem in männliche Richtung entwickeltem äußeren Genital geboren werden. Radmayr: "Dabei handelt es sich um einen angeborenen Enzymdefekt in den Nebennieren, der auch zu einem Salzverlust führt, der tödlich enden kann."
Daher sei rechtzeitige Diagnose und Therapie in diesen Fällen sogar lebensrettend. Aber auch wo keine Lebensgefahr besteht, ist eine Therapie ungeheuer wichtig: "Denn es ist schon sehr, sehr schlimm, wenn man als Bub geboren und als Mädchen großgezogen wird." Wie es bei Erik(A) passiert ist. Was heute kaum mehr passiert: dass intersexuelle Kinder nicht erkannt werden.
Die Therapie reicht von hormoneller Behandlung bis zu chirurgischen Wiederherstellung. "Chirurgisch ist man heute in der Lage, ein primär nicht vollkommen entwickeltes äußeres Genitale in die männliche oder weibliche Richtung zu rekonstruieren", schildert Radmayr. Moderne molekularbiologische Methoden machen es zudem möglich, mit großer Wahrscheinlichkeit vorherzusagen, ob sich ein Genitale, das operativ korrigiert wurde, in der Pubertät auch tatsächlich als männlich oder weiblich entwickelt.
"Sehr wichtig ist auch", so Radmayr, "dass Intersexen von erfahrenen Spezialistenteams betreut werden. Dazu gehören Pädiater, Kinder-Endokrinologen, Genetiker, Kinder-Urologen, -chirurgen, -psychologen, -gynäkologen, Sexualmediziner und andere." (vlg. http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=r&ressort=rw&id=466103)
Aufgrund seines doch so fürsorglichen Spezialteams habe ich ein Kindheitstrauma.
So denkt also die medizinische Welt über Intersexualität in Österreich und dieser Dr. R. gilt als Koryphäe, wenn es um die Verstümmelung von kleinen Kinder geht.
Wie nennt man so einen Menschen? Inhumaner Schlachter?
Jetzt werde ich mal die Säbel wetzen gehen und meine Kampfausrüstung anziehen. Ich weiß nicht, wie lange ich da noch zusehen will.
Soeben habe ich eine Äußerung meines Arztes, der mich mit 11 kastriert hat, gelesen.
"Von den 80.000 Kindern, die in Österreich jährlich geboren werden, betrifft das etwa 25", weiß Univ.-Prof. Dr. Christian Radmayr, Leiter der Abteilung für KinderUrologie an der Innsbrucker Medizin-Universität. Intersexualtität hat mehrere Gesichter: Da gibt es beispielsweise Buben (sehr wohl mit XY Chromosomen), bei denen sich der Hoden vielleicht im Bauchraum befindet, der Hodensack ausschaut wie große Schamlippen und der Penis sehr, sehr klein und eingewachsen ist und mit einer vergrößerten Klitoris verwechselt werden könnte. Schuld daran kann ein Enzymdefekt sein, auf Grund dessen Betroffene bis zur Pubertät zu wenig wirksames Testosteron bilden. "Ab der Pubertät aber wird das männliche Hormon über längere Zeit ausreichend gebildet, es findet eine Vermännlichung statt."
Es gibt aber auch Intersexen, die genetisch Männer sind, wohl auch Hoden haben, aber keinen Penis, dafür einen wohlgeformten weiblichen Busen, aber keine Gebärmutter (testikuläre Feminisierung). Wildt: "Diese Menschen empfinden weiblich, die Hoden produzieren auch Testosteron, aber das ist nicht wirksam."
Dann gibt es Mädchen (mit XX-Chromosomen), die mit einem in männliche Richtung entwickeltem äußeren Genital geboren werden. Radmayr: "Dabei handelt es sich um einen angeborenen Enzymdefekt in den Nebennieren, der auch zu einem Salzverlust führt, der tödlich enden kann."
Daher sei rechtzeitige Diagnose und Therapie in diesen Fällen sogar lebensrettend. Aber auch wo keine Lebensgefahr besteht, ist eine Therapie ungeheuer wichtig: "Denn es ist schon sehr, sehr schlimm, wenn man als Bub geboren und als Mädchen großgezogen wird." Wie es bei Erik(A) passiert ist. Was heute kaum mehr passiert: dass intersexuelle Kinder nicht erkannt werden.
Die Therapie reicht von hormoneller Behandlung bis zu chirurgischen Wiederherstellung. "Chirurgisch ist man heute in der Lage, ein primär nicht vollkommen entwickeltes äußeres Genitale in die männliche oder weibliche Richtung zu rekonstruieren", schildert Radmayr. Moderne molekularbiologische Methoden machen es zudem möglich, mit großer Wahrscheinlichkeit vorherzusagen, ob sich ein Genitale, das operativ korrigiert wurde, in der Pubertät auch tatsächlich als männlich oder weiblich entwickelt.
"Sehr wichtig ist auch", so Radmayr, "dass Intersexen von erfahrenen Spezialistenteams betreut werden. Dazu gehören Pädiater, Kinder-Endokrinologen, Genetiker, Kinder-Urologen, -chirurgen, -psychologen, -gynäkologen, Sexualmediziner und andere." (vlg. http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=r&ressort=rw&id=466103)
Aufgrund seines doch so fürsorglichen Spezialteams habe ich ein Kindheitstrauma.
So denkt also die medizinische Welt über Intersexualität in Österreich und dieser Dr. R. gilt als Koryphäe, wenn es um die Verstümmelung von kleinen Kinder geht.
Wie nennt man so einen Menschen? Inhumaner Schlachter?
Jetzt werde ich mal die Säbel wetzen gehen und meine Kampfausrüstung anziehen. Ich weiß nicht, wie lange ich da noch zusehen will.
interlife - 10. Mrz, 14:02
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